19.04.2017

So funktioniert die Drittanbieter-Sperre

 (Bild: Imago)
Vergrößern
Einmal auf dem Smartphone das falsche Banner angetippt und schon tauchen seltsame Abo-Kosten auf Eurer Telefonrechnung auf. Wie Ihr Euch davor schützen könnt, erfahrt Ihr hier.
 

Dass man im Internet nicht wahllos alle aufploppenden Meldungen bestätigen sollte, weil einem sonst schnell irgendwelche dubiosen Abo-Kosten drohen, hat inzwischen so gut wie jeder mitbekommen. Doch es geht noch gemeiner: Selbst ein harmlos wirkendes Werbebanner kann Euch direkt in eine Abofalle locken. Gerade auf den kleinen Smartphone-Displays hat man schnell mal auf irgendwas getippt, was man eigentlich gar nicht treffen wollte.
 

Mobilfunkanbieter kontaktieren

Deswegen sollte man immer seine Telefonrechnung kontrollieren: Tauchen da irgendwelche seltsamen Posten auf, sollte man den Mobilfunkanbieter anrufen und fragen, was es damit auf sich hat. Ist man tatsächlich in eine Abofalle getappt, erstatten einem die Mobilfunkanbieter manchmal aus Kulanz diese Kosten wieder - kündigen muss man aber direkt beim Abo-Anbieter.
 

Vorsorgen: Drittanbietersperre einrichten!

Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollte man bei seinem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre einrichten lassen. Einen entsprechenden Musterbrief gibts auf der Website der Verbraucherzentrale. Aber wichtig: Vorher unbedingt kontrollieren, ob man irgendwelche Kosten über die Telefonrechnung abwickeln lässt! Ist die Drittanbietersperre erstmal eingerichtet, ist das nämlich nicht mehr möglich.
 
Redaktion: svsc
Bild: © Imago
Letzte Aktualisierung: 19.04.2017, 10:53 Uhr

hr3 Lieblingssongs

Von 0 auf 100

hr3 Podcast

hr3 Comedy

Album der Woche

SZM-Daten dieser Seite