Das ändert sich alles ab 1. Juli

Beim TÜV wird ab sofort genauer geprüft. (Bild:  picture-alliance/dpa)
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Beim TÜV wird ab sofort genauer geprüft.
Am 1. Juli gibt es einige Änderungen: für Handynutzer, Autofahrer, Hausbesitzer und - Bankräuber. Zu einer Gruppe gehören bestimmt auch Sie.
 

Das betrifft die Handynutzer

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1.07.2012, 9:50 Uhr
Wer im Urlaub nach Hause telefonieren will, muss dafür jetzt weniger zahlen. Zumindest innerhalb der Europäischen Union. Selber anrufen kostet maximal 35 Cent pro Minute, angerufen werden maximal 10 Cent. Auch für SMS und mobiles Internet gibt es neue, niedrigere Obergrenzen. Und wenn beim Surfen die Kosten trotzdem zu hoch werden, muss der Anbieter ausdrücklich davor warnen. Worauf Sie noch bei der Handynutzung im Ausland achten müssen, hier.
 

Das betrifft die Autofahrer

Die Hauptuntersuchung wird umfangreicher. Dazu gehört, dass die Prüfer eine Probefahrt mit dem Wagen machen. Außerdem bekommen die Autofahrer eine genaue Beschreibung der Mängel, da steht also nicht mehr nur "Lichtanlage", sondern "rechtes Abblendlicht defekt". Und es wird nicht mehr rückdatiert, das heißt: Wer im Januar zum TÜV muss, aber erst im Februar hinfährt, bekommt seine Plakette auch ab Februar. Mehr als zwei Monate sollte man aber nicht warten, sonst wird’s teuer.
 

Das betrifft Autofahrer mit Zweitwagen

Autofahrer mit Zweitwagen können an ihren zwei Autos ab sofort ein und dasselbe Kennzeichen benutzen. Das sogenannte "Wechselkennzeichen" darf aber immer nur an EIN Auto gehängt werden, nicht an beide gleichzeitig. Macht die Autoversicherung günstiger.
 

Das betrifft die Eltern

Alle Kinder müssen ab sofort bei Reisen außerhalb Deutschlands einen eigenen Reisepass besitzen. Und zwar wirklich alle, auch wenn sie gerade erst aus dem Mutterbauch gekommen sind. Kinder bis zwölf kriegen einen Kinder-Reisepass. Der ist sechs Jahre gültig. Danach gibt’s entweder den elektronischen Reisepass, oder den Personalausweis (der reicht für Reisen innerhalb der EU aus). Der Reisepass für Kinder kostet 13 Euro. Der elektronische Reisepass kostet 37,50 Euro und der Personalausweis 22,80 Euro.
 

Das betrifft die Frankreich-Fans

Wer mit dem Auto nach Frankreich fährt bzw. in Frankreich fährt, muss ab sofort einen Alkoholtester dabeihaben. Und das gilt wirklich für jeden Autofahrer. Den Alkotest gibt es an Tankstellen zu kaufen und er kostet zwischen einem und zwei Euro.
 

Das betrifft Hausbesitzer

Die kriegen ab sofort vom Staat bis zu 500 Euro geschenkt - wenn Sie sich einen Energieberater nehmen. Ein Ein-bis Zweifamilienhaus wird mit einem Zuschuss von bis zu 400 Euro gefördert, bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten sind es maximal 500 Euro. Das gilt aber nur für Häuser, für die der Bauantrag vor 1995 gestellt wurde.
 

Und das betrifft Bankräuber

Ab sofort gibt es ein zentrales Waffenregister, in dem sämtliche Daten einer Waffe gespeichert werden: wo sie gekauft wurde, wer sie besitzt und wer sie vorher besessen hat. Macht Euer Leben nicht leichter, Jungs.
 
Redaktion: emg
Bild: © picture-alliance/dpa
Letzte Aktualisierung: 2.07.2012, 9:46 Uhr


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