Ordnung schaffen - gut für die Seele

 (Bild:  colourbox.com)
Stapeln sich bei Ihnen zu Hause Kisten oder Zeitschriften zu regelrechten Türmen und liegen fast schon wie Blei in Ihrer Wohnung? Und verschieben sie das lästige Aufräumen auch gerne mal auf morgen? Schluss damit. Aufräum-Coach Michaela Denk weiß, warum Ordnung bei Ihnen zu Hause so wichtig für Ihre Seele ist.
 

Wohnung – Spiegel meiner Seele

Thema in

Sendungslogo
14.09.2012, 10:15 Uhr
Dieses Glücksgefühl nach dem Aufräumen kennen Sie doch bestimmt. Michaela Denk sagt, dass die Wohnung ein Spiegel der eigenen Seele ist. Und das Aufräumen der eigenen vier Wände kann wahre Wunder bewirken. Die äußere Ordnung hilft Ihnen bei der inneren Entwicklung. Potenziale werden freigelegt, neues Verhalten gelebt.
 

Bin ich unordentlich?

Ein ganz klares: Nein. Es gibt keine ordentlichen oder unordentlichen Menschen. Sind wir mal ganz ehrlich: Die meisten von uns machen sich über Unordnung doch keine wirklichen Gedanken. Und das ist der Fehler. Unordnung ist kein persönlicher Mangel sondern eher ein Systemfehler. Und den können Sie korrigieren. Machen Sie sich anfangs beispielsweise einen Plan, an den Sie sich strikt halten. Das Durchhalten ist nicht einfach – ein Plan, der Sie daran erinnert, hilft!
 

Die Lösung ist einfach

Zumindest, wenn es sich bei der Unordnung um kein gesundheitliches Problem handelt. Sollte dies der Fall sein (beispielsweise Messietum) empfiehlt Michaela Denk ärztliche Hilfe.

Sonst gilt: Dinge sortieren und aussortieren (absolute Lieblingsstücke aber behalten), System schaffen, Platz zuordnen, neues Verhalten trainieren, Ihre Ordnung alltäglich bedienen.

Ein grundsätzliches Problem: Die meisten Menschen können sich schwer von Gegenständen trennen. Doch im Nachhinein ist genau dieser Vorgang ein unglaublich befreiendes Gefühl. Dies muss aber trainiert werden. Fangen Sie doch mit Dingen an, die Sie mehrfach in der Wohnung haben. Ein Sieb in der Küche reicht beispielsweise doch vollkommen aus.

Behalten sollten Sie nur Dinge, die Sie glücklich machen oder die Sie ständig in Gebrauch haben.
 

Welcher Typ sind Sie?

Der Psychologe Dariush Barsfeld sagte in hr3, ein Mensch, der sich leicht von Dingen trennen kann, könne sich auch generell leichter neuen Gegebenheiten stellen.

Wer sich auch von seinen 20-Jahre-alten Klamotten nicht trennen kann, sei eher emotional und lebe auch oft gedanklich eher in der Vergangenheit.
 
Redaktion: paab
Bild: © colourbox.com
Letzte Aktualisierung: 14.09.2012, 17:23 Uhr


hr3 Webcams

hr3 Podcast

hr3 Comedy

hr3 Quiz Show

Webradio

Webradio

Album der Woche