13.04.2017

Tipps für den Frühjahrsputz

Gehört zum Frühjahrsputz dazu: Fenster putzen (Bild:  Model Foto: Colourbox.de)
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Gehört zum Frühjahrsputz dazu: Fenster putzen
Es ist wieder soweit: Der Wintermief muss raus aus der Wohnung und so werden überall die Besen geschwungen. Aber wie geht man den Frühjahrsputz richtig an? Wir haben zeitsparende Tipps für Euch!
 

1.) Das richtige Vorgehen beim Frühjahrsputz

Am besten nicht gleich das ganze Haus an einem Nachmittag reinigen wollen, denn das schafft man auf keinen Fall und hat am Ende das Gefühl, überhaupt nichts auf die Reihe bekommen zu haben. Lieber Raum für Raum vorgehen. Besser jeden Tag nur ein Stück, das dann aber ordentlich.
 

2.) Welche Reiniger braucht man, welche nicht?

Für den durchschnittlichen Haushalt reicht im Grunde ein guter Allzweckreiniger. Hygienereiniger zu verwenden ist laut Yvonne wie "mit Kanonen auf Spatzen schießen". Selbst Eingebranntes bekommt man mit normalem Spüli weg, lediglich für starke Verschmutzungen sollte man Waschsoda im Haus haben. Für hartnäckige Verkrustungen ist Scheuermilch die erste Wahl und im Bad rückt man kalkhaltigen Verschmutzungen am besten mit säurehaltigen Reinigern, wie z.B. Zitronensäure, zuleibe.
 

3.) Mikrowelle reinigen

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Der Grill ist dreckig und Ihr wollt ihn so einfach wie möglich wieder zum glänzen bringen? Dann haben wir hier ein paar Tipps für Euch!
Der Turbotipp für schmutzige Mikrowellen-Herde: Ein WENIG Wasser auf einer Untertasse (oder in einem Schälchen) mit etwas Spüli und Essig mischen, 30 Sekunden erhitzen, den Wasserdampf kurz einwirken lassen und auswischen. Fertig! Aber wirklich nur sehr wenig Wasser nehmen! Wer gleich einen halben Liter erhitzt, könnte mit dem Wasserdampf unter Umständen das Gerät zum explodieren bringen.
 

4.) Backofen reinigen

Niemand reinigt gerne Backöfen, aber es muss halt sein. Die meisten Verschmutzungen sind eh am Boden, deswegen dort etwas Mineralwasser mit ordentlich Spüli hineingeben, den Ofen auf 50 Grad heizen und beim erreichen der Temperatur gleich wieder ausschalten. Der meiste Schmutz sollte sich dann leicht auswischen lassen. Für den Rest am besten einen Ceranfeldschaber verwenden.
 

5.) Polstermöbel entstauben

Hier hilft ein ganz einfacher nasser Lappen. Den "nebelfeucht" machen, etwas Essig hinzugeben und auf das zu reinigende Polstermöbel nehmen. Jetzt mit einem Teppichklopfer oder Besenstiel auf den Lappen hauen. Die Feuchtigkeit im Lappen bindet den austretenden Staub und der Essig frischt die Farbe auf. Ganz einfach!
 

6.) Autowäsche von Innen

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Noch mehr Tipps zur Autopflege haben wir hier für Euch:
Etwas Feinwaschmittel mit Wasser in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen aufschlagen. Mit dem Schaum auf einem Schwamm die Polster im Auto abtupfen und mit einem hellen Frotteetuch alles wieder abnehmen und trocken tupfen. Eignet sich auch für Autohimmel, die vielleicht durch Nikotin oder ähnliches gelb geworden sind.
 

7.) Fenster RICHTIG putzen

 (Bild: WDR/Herby Sachs)
In der Sendung "Der Haushalts-Check" liefert sie überzeugende Antworten, auf die Verbraucher lange gewartet haben. Für uns hat Yvonne Willicks ihre besten Putz-Tipps ausgepackt.
Wer etwas Geld übrig hat, sollte sich hierfür am besten einen Profi ins Haus holen. So schnell und gründlich wie der bekommt man das laut Frau Willicks nicht selber hin! Falls man es doch selber angehen will: Warmes Wasser, Spüli und ein Schuss Spiritus funktionieren am besten. Dazu ein guter Abzieher und los gehts: Fenster einschäumen, Abzieher oben ansetzen, runter ziehen, unten die Feuchtigkeit wegnehmen. An jeder Kante richtig abtrocknen! Sonst gibt es dann beim weiteren Abziehen diese hässlichen "Nähte" in der Mitte. Sollte es doch mal "Nähte" geben: Nylonstrumpf zum wegpolieren verwenden. Kein Zeitungspapier, denn das färbt immer auch auf den Rahmen ab!
 

8.) Dienstleister

Inzwischen gibt es reichlich Portale im Internet, die einem unkompliziert Putzhilfen für kleines Geld vermitteln wollen. Von denen hält Yvonne Willicks nichts, da man nie weiß, wen man sich da ins Haus holt. Bei Tests war das Ergebnis mit den Reinigungskräften dieser Portale mangelhaft. So die Erfahrungen von Yvonne Willicks. Stattdessen solle man lieber versuchen, eine Reinigungsfirma im eigenen Ort zu unterstützen. Wichtig: Drauf achten, dass die Reinigungskraft nicht "schwarz" beschäftigt wird. Denn: Fällt die zum Beispiel von der Leiter und verletzt sich beim Putzen, hat man ein richtig großes Problem!
 
Redaktion: svsc
Bild: © Model Foto: Colourbox.de
Letzte Aktualisierung: 24.04.2017, 9:35 Uhr

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