Auch 2012 fand der längste Tag des Jahres in Hessen statt: Das Rhein-Main-Gebiet verwandelte sich am 8. Juli 2012 erneut in einen sportlichen Hexenkessel, wo mehr als 2500 Athleten aus 55 Nationen bis an ihre Grenzen und teilweise sogar darüber hinaus gegangen sind.
Morgens um 6.45 Uhr fiel der Startschuß am Langener Waldsee. Oder besser: Er hätte fallen sollen, denn die Starterpistole wollte nicht ganz so, wie sie sollte. Los ging es dann aber trotzdem: Erstmal mit ein wenig entspanntem Schwimmen, dann ein wenig Radfahren und zum Schluss wurde noch ein wenig gelaufen. Klingt eigentlich alles ganz harmlos, wenn man sich die dazugehörigen Längen der Strecken nicht anschaut: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Die meisten durchschnittlichen Freizeit-Sportler hätten vermutlich schon nach den 3,8 Kilometern Schwimmen genug gehabt, doch hier waren keine durchschnittlichen Sportler am Start: Unter den Teilnehmern der 11. Ironman-Auflage in Frankfurt konnte man neben ambitionierten Gelegenheits-Triathleten auch diverse Welt- und Europameister finden, die das Rennen natürlich klar unter sich ausmachten. So gewann bei den Männern mit dem Belgier Marino Vanhoenacker ein erfahrener Ironman-Teilnehmer und Europameister, während bei den Frauen erneut die Schweizerin Caroline Steffen als erste durchs Ziel ging. Sie gewann bereits 2011 in Frankfurt den Ironman und ist damit die erste Teilnehmerin, die diesen Wettkampf zweimal in Folge gewonnen hat. Ob sie 2013 auch noch einen dritten Sieg hinzufügen kann?
Die Bilder vom härtesten Wettkampf des Jahres gibts hier:
Klicken Sie auf ein Bild, um in die Galerie zu gelangen (108 Bilder)