Popmusik sei in den letzten Jahrzehnten immer düsterer geworden, wollen Forscher der Freien Universität Berlin rausgefunden haben: Es herrsche mehr Moll als Dur, und in vielen Stücken herrschten "gemischte Gefühle". Für das wabernde "Too Close" mit seiner Dubstep-Note trifft das wohl zu. Der Londoner Alex Clare (Jahrgang 1986) kombiniert Soulgesang mit fetten Beats und sorgt damit für Gänsehaut. Der Song handelt von einem zwischenmenschlichen Fauxpas: Bevor sie ein Paar wurden, waren Alex und seine Freundin beste Kumpel und wären es besser auch geblieben, Kumpels, denn als Beziehungskiste sind sie eine Pleite.
Dass "Too Close" bereits die hiesigen Charts anführte, verdankt Mr. Clare dabei nicht etwa einem plötzlichen deutschen Faible für Dubstep aus London, sondern einer Microsoft-Werbung. Schade eigentlich.
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