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Jeanne Moreau (Bild:  picture-alliance/dpa)
Jeanne Moreau

Bon anniversaire

Jeanne Moreau wird 85

Zwischen Jeanne Moreau und dem Kino war es Liebe auf den ersten Blick. Ein Leben ohne Kamera ist für die Schauspielerin selbst mit 85 Jahren nicht vorstellbar. Im April kommt ihr jüngster Filme in die deutschen Kinos: "Eine Dame in Paris".
 

Kino und Jeanne Moreau - eine besondere Beziehung

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23.01.2013, 12:15 Uhr
Ob es die große Liebe gibt, braucht man Jeanne Moreau nicht zu fragen. Seit mehr als 60 Jahren besteht zwischen der französischen Schauspielerin und dem Kino eine bis heute ungebrochene Beziehung. Ein Leben ohne die Schauspielerei kann sich Moreau nicht vorstellen. "Ich höre erst auf, wenn ich tot bin", sagte Moreau in einem Interview. Das war vor etwas mehr als drei Jahren.
 

Ein Leben für die Leinwand: Jeanne Moreau 

'Die Zeit, die bleibt'
 
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Unvergessen: Jules & Jim

Ihr Name ist untrennbar verbunden mit dem Kultfilm
'Jules & Jim': In der tragischen Dreiecksgeschichte spielt Jeanne Moreau die Traumfrau Catherine, deren Lächeln zwei Männer in den Bann zieht. "Frankreichs Geliebte" ist sie genannt worden; in ihrer mehr als 60 Jahre währenden Karriere hat sie Erotik, Melancholie und Geheimnis auf die Leinwand gebracht.
 

Ihr Leben

1928 kam Moreau in Paris zur Welt, nach dem Abitur 1946 ließ sie sich zur Schauspielerin ausbilden. Ein Jahr später stand sie das erste Mal auf der Bühne und 1948 - mit 20 Jahren - wurde sie als jüngste Schauspielerin aller Zeiten in die 'Comedie Francaise' aufgenommen. Schon vier Jahre später pfiff sie auf die Staatsrente der Comedie, um sich dem Ensemble des moderneren Theatre National Populaire anzuschließen. Dort sah sie ein Zuschauer namens Louis Malle in der Rolle der Maggie in 'Die Katze auf dem heißen Blechdach' und trug ihr die Hauptrolle in seinem ersten Film an, 'Fahrstuhl zum Schafott' (1957). Der Film bedeutete für Moreau den internationalen Durchbruch.
 

Die perfekte Besetzung für dominante Frauencharaktere

Es folgten zahlreiche Rollen. Viele Jahre galt sie
als perfekte Besetzung für sehr dominante Frauencharaktere. Sie selbst sagte einmal: "Ich unterwerfe mich gerne. Aber ich suche mir aus, bei wem." Vor allem war sie bekannt für ihre Verwandlungsfähigkeit. Ihr jüngster Film 'Eine Dame in Paris' kommt voraussichtlich im April in die deutschen Kinos. Aus der Liebesgeschichte ist mittlerweile eine Lebensgeschichte geworden, wie sie selber sagt. In ihren mehr als 150 Filmen hat sie mit allen großen Regisseuren der Welt zusammengearbeitet: angefangen von Theo Angelopoulos, Michelangelo Antonioni, Orson Welles bis hin zu Wim Wenders, Rainer Werner Fassbinder, François Truffaut und François Ozon.

"Ich lebe in den Filmen, in denen ich spiele. Die
Rollen bewohnen mich", erklärte Moreau ihre steile Karriere. Dabei hat sie sich nie auf vorgeschriebenen Bahnen bewegt. Bei der Auswahl ihrer Filme folgte sie ihrem Instinkt und keinem Karriereplan.

(Quellen: dpa/dapd)
 
Redaktion: stho
Letzte Aktualisierung: 23.01.2013, 13:56 Uhr
 
 

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