Für Meredith (Charlize Theron) zählt nur der Profit der Mission "Prometheus".
33 Jahre nach seinem Blockbuster "Alien" schickt Regisseur Ridley Scott in "Prometheus" eine Forschergruppe in den Weltraum. Die will eigentlich herausfinden wo die Menschheit herkommt, doch wichtiger ist die Frage: "Wie kommen wir da wieder weg?"
Regisseur Ridley Scott hat mit seinen Visionen das Kino verändert. Vor allem sein Weltraumabenteuer Alien hat Spuren hinterlassen. Seitdem sprechen wir nicht mehr nur von Außerirdischen sondern vor allem von "Aliens", wenn wir von ihnen sprechen. Vor 33 Jahren hatte Scott bei weitem nicht die technischen Möglichkeiten wie heute, aber er hatte wahnsinnige Geschichten im Kopf. Ob die heute bei Prometheus auch funktionieren?
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Amerika am Ende des 21. Jahrhunderts. Ein Archäologenteam findet rund um den Globus dieselben Höhlenmalereien einer Sternenkonstellation. Die Wissenschaftler glauben, Außerirdische könnten die Menschheit geschaffen haben. Aber warum? Das Raumschiff Prometheus, finanziert von einem milliardenschweren Konzern, bringt ein Team auf den fernen Planeten.
Nach langem Flug im Kälteschlaf findet die Crew tatsächlich Spuren einer früheren Zivilisation, Malereien in einer Höhle. Sie findet schnell heraus, dass nicht alles tot ist was leblos scheint. Und dass man zwar in guter Absicht kommen kann, aber trotzdem nicht gut behandelt werden muss.
Trailer zur Verfügung gestellt von Filmtrailer.com
Information
Prometheus - Dunkle Zeichen
USA 2012
Ein Film von Ridley Scott
Buch: John Spaiths, Damon Lindelof
Mit: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron, Logan Marshall-Green.
Länge: 124 Minuten
FSK: ab 16
Kinostart: 9. August 2012
Regisseur Ridley Scott lädt ein zu einem Wahnsinnstrip der durch das Grauen der Galaxis ebenso führt wie durch die Untiefen der Psyche. Er zeigt großartige Naturbilder von Bergen und Höhlen und noch großartigere Kampfszenen, gute Menschen, die Antworten suchen und böse Menschen, die nur auf den Profit aus sind.
Das ist alles ganz schön gemacht aber es war alles auch schon da. Vor allem kupfert der Meister bei sich selbst ab. Alien vor 33 Jahren war besser. Noomi Rapace macht ihre Sache als Archäologin auf Sinnsuche gut, kommt aber an Sigourney Weaver nicht ran. Nett ist Michael Fassbender als Androide mit Persönlichkeitsspaltung, der sich von seinen programmierten Fesseln lösen will und unkaputtbar ist, was zur Fortsetzung einlädt.
Wo kommen wir her? Wie kommen wir da wieder weg?
Ridley Scott will zu viele Antworten auf zu viele Fragen und verliert sich zu sehr in philosophischen Glaubensdingen. Das wäre vielleicht nicht passiert, wenn der Film aus Marketinggründen nicht als "Prequel" zu Alien verkauft würde. So bleibt viel Action und nicht so sehr die Frage was ist der Sinn des Lebens und wo kommen wir her sondern vielmehr wie kommen wir wieder weg. Wem das reicht, der sieht in 3D dann auch über die Mängel und Längen von Prometheus leicht hinweg.