Am Museum der Weltkulturen wartet ein Zelt auf kleine Besucher
"Aschenputtel" aus Afrika? "Daumesdick" aus der Mongolei? In einem Nomadenzelt am Museum der Weltkulturen verzaubert eine reisende Erzählerin ihre Zuhörer mit Märchen verschiedener Kulturen.
Information
Konolino Märchenzelt
noch bis 27. Juli 2012 jeweils von 10 bis 11:45 Uhr, 12 bis 13:45 Uhr und 14:45 bis 16:30 Uhr
Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt
Bunte Kissen, Teppiche, Lampen, Muscheln, Kristalle und Seidentücher versetzen die Zuhörer in eine Atmosphäre von 1001er Nacht. Mittendrin erzählt Zinnet Peken ihrem jungen Publikum Geschichten, die sich die Nomadenvölker dieser Welt sich schon seit Generationen erzählen.
Zinnet Peken ist Erzieherin und Sozialarbeiterin. Sie stammt aus einer kurdisch-armenischen Familie und verbrachte ihre Kindheit selbst als halb-sesshaftes Nomadenkind in der Türkei. Zu hören bekommen die Kinder Märchen wie das afrikanische Aschenputtel, das mongolische "Daumenkind" oder der kurdische Fassung vom Wolf und den sieben Geislein. Wenn der Vergleich mit den Märchen der Brüder Grimm ansteht, wird es spannend. Gleichzeitig lernen die Kleinen etwas über die Kultur und das Leben der Nomaden.
Im Anschluss heißt es "kreativ werden": Die Kinder basteln kleine Kostbarkeiten, beschenken sich gegenseitig damit und zaubern sich außerdem ein märchenhaftes Mahl.