Von der Idee bis zur offiziellen Neueröffnung vergingen fast zwei Jahre, denn für die Umstellung auf digitale Technik und den barrierefreien Ausbau waren 500.000 Euro nötig. Die Zuschüsse kamen aus vielen Töpfen: Von der Filmförderungsanstalt Berlin wie vom Land Hessen, vom Landeswohlfahrtsverband und der Aktion Mensch, vom Sankt Vincenzstift und dessen Träger Josefsgesellschaft und nicht zuletzt von der Stadt Geisenheim.
Bürgermeister Frank Kilian freut sich über stabile, gute Besucherzahlen. "Wir rechnen mit mehr als 35.000 Besuchern pro Jahr, die nicht nur das Kino aufsuchen, sondern möglicherweise auch einen Kaffee trinken, einen Wein trinken oder auch hier einkaufen. Und wäre das Kino geschlossen worden, hätten wir einen weiteren Leerstand in der Innenstadt und den Abschwung dieses kulturell interessierten Kreises nach Wiesbaden oder Mainz."
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