Dass der weltberühmte Multiperkussionist Martin Grubinger immer wieder für Überraschungen gut ist, wissen seine Fans. Zum Rheingau Musik Festival legte er Salsa auf - allerdings ohne Plattenspieler, sondern mit seinen Sticks.
Information
Martin Grubinger & Friends
11.07.2012, Phönix-Halle, Mainz
Wech-sel-schritt Pause Wech-sel-schritt Pause und so weiter - das ist der Grundschritt des lateinamerikanischen Modetanzes, der in den letzten Jahrzehnten die ganze Welt erobert hat. Er ist leidenschaftlich, erotisch und ausgelassen, wie Mambo oder Tango.
Wer Martin Grubinger schon einmal live in einem Konzert gesehen hat, weiß, dass der 29-jährige Trommler sowieso tanzt - egal, ob er klassische Stücke spielt oder hochvirtuos herumkaspert, zur Freude des Publikums. Da ist es nur ein kleiner "Wechselschritt" bis zum Salsa. Und das Repertoire an Instrumenten, das er bedient, kommt in der lateinamerikanischen Musik sowieso vor: Marimba-, Xylo- und Vibraphon, Congas, Bongos und Trommeln.
Grubinger zählt mit 1100 Beats pro Minute zu den schnellsten Hochgeschwindigkeitstrommlern der Welt. Mit seiner rasenden Geschwindigkeit verleiht dieser Wirbelwind seinem Tanz rund um die zahlreichen Instrumenten den Anschein von absoluter Leichtigkeit. Das können bisweilen nicht mal "richtige" Salsatänzer.
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