Ob als traditionsreiche Messestadt, als Wahl- und Krönungsort der deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation sowie als Verkehrsknotenpunkt mit langer Historie: Frankfurt am Main zog seit jeher Gäste in großer Zahl an. Im Laufe der Zeit etablierte sich ein umfangreiches Hotel- und Gaststättengewerbe, das nicht nur Auswärtigen, sondern auch Hiesigen als Anlauf- und Treffpunkt diente. So zählte die Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts zu den bedeutendsten deutschen Tourismusmagneten, die mit Apfelweinwirtschaften, Nobelhotels und Ausflugslokalen eine vielfältige gastronomische Palette bereithielt.
"Frankfurter Hof und Krawallschachtel in der City oder Weiße Lilie in Bornheim - trotz erheblicher Kriegsverluste hat die Main-Metropole doch noch so manchen geschichtsträchtigen Gastronomiebetrieb aufzuweisen", unterstrich Dr. Evelyn Brockhoff, leitende Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte, bei Vorstellung der neuen Sonderausstellung "Von Kaschemmen und Nobelherbergen. Gastronomie in Alt-Frankfurt", die am 4. Februar 2013 im Karmeliterkloster eröffnet wird.
Klicken Sie auf ein Bild, um in die Galerie zu gelangen (12 Bilder)