Die seit über vierzig Jahren für bildende Künstlerinnen und Künstler aus Hessen und Frankfurt am Main agierende Marielies Hess-Stiftung vergibt in 2011 erstmals einen Preis für ältere, arrivierte, hessische Künstlerinnen und Künstler - den Marielies Hess-Kunstpreis, dotiert mit 4.000,- und damit verbunden eine Ausstellung des Künstlers, der Künstlerin in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks.
Angesprochen sind in Hessen, bzw. Rhein-Main geborene, ausgebildete oder hier arbeitende, namhafte, ältere Künstlerinnen und Künstler, also die Generation 40 bis 50 plus,
- die durch die Qualität ihrer Werke überzeugen und einen besonderen Beitrag zu Kunst und Kultur leisten,
- deren Arbeiten durch Ausstellungen, Präsentationen und Ankäufe in Hessen präsent gewesen oder es noch sind,
- sowie solche KünstlerInnen, die in den letzten Jahren nicht so häufig gezeigt wurden, sich aber durch ihr Lebenswerk auszeichnen.
KünstlerInnen können gezielt zur Bewerbung aufgefordert werden, sich ohne Aufforderung selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Erforderlich sind die üblichen Unterlagen mit Lebenslauf und Dokumentationsmaterial, inklusive Ausstellungsvorschlag, aber ohne Originale. Die Ermittlung des Preisträgers erfolgt durch eine unabhängige Jury. Die Stifter des Marielies Hess-Kunstpreises beteiligt sich auch and der Finanzierung der Ausstellung, die über Spenden und Sponsorengelder realisiert wird.
Der Preis soll künftig im zweijährigen Rhythmus vergeben werden. Neue Bewerbungen nimmt die Marielies Hess-Stiftung im Oktober 2011 an.