2.500 Studierende protestierten nach Polizeiangaben am Freitagmittag in der Marburger Innenstadt gegen das geplante Gesetz. Studiengebühren seien unsozial, lautete das Credo der Studenten, die Bildung statt Schulden als Investition in die Zukunft forderten. In den kommenden Tagen sollen die Proteste in ganz Hessen ausgeweitet werden, kündigte der Geschäftsführer des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren, Amin Benaissa, am Freitag in Frankfurt an. Auch in anderen Universitätsstädten wie Wiesbaden und Kassel sind weitere Demonstrationen und Vollversammlungen geplant. In Fulda wollen Studierende von Montag an alle Lehrveranstaltungen boykottieren.
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