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5.07.2006

Heißester Tag

Hessen schwitzt

Der 17-jährige Johannes verschafft sich am Mittwoch in einem Tauchbecken auf dem Schlossplatz in Wiesbaden bei Temperaturen von über 30 Grad Abkühlung (Bild:  dpa)
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Der 17-jährige Johannes verschafft sich am Mittwoch in einem Tauchbecken auf dem Schlossplatz in Wiesbaden bei Temperaturen von über 30 Grad Abkühlung
Der Mittwoch war der bislang heißeste Tag des Jahres in Deutschland. Am höchsten kletterte das Thermometer deutschlandweit im südhessischen Bensheim. Auch die Ozonwerte stiegen.
 

Hintergrund

Heißester Juli-Tag

Der heißeste Julitag überhaupt war der 27. Juli 1983 mit 40,2 Grad im bayerischen Germersdorf.
Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia lag die neue Höchstmarke mit 35,5 Grad in Bensheim (Bergstraße) noch um 0,2 Grad über dem bisherigen Höchstwert. Am Dienstag wurden in Duisburg 35,3 Grad gemessen.
 

Ozon überschreitet an sechs Messstellen die Warnschwelle

Information

Die intensive Sonneneinstrahlung ließ auch die Ozonkonzentration in Südhessen über die Warnschwelle steigen. Am Mittwochnachmittag erreichten die Werte nach Angaben des Landesamts für Umwelt an sieben Messstationen mehr als 180 Mikrogramm Ozon je Kubikmeter Luft.

Betroffen waren Darmstadt (202), Fürth im Odenwald (208), Michelstadt (188), Raunheim (186), Hanau(192) und Riedstadt (211) sowie der Kleine Feldberg im Taunus (214). Ozon wird bei intensiver Sonnenstrahlung aus Stickstoffoxiden und Kohlenwasserstoffen gebildet.
 

Gewitter sorgen für kalte Dusche

Nach der Rekordhitze bringen Gewitter in den nächsten Tagen Abkühlung für das schwitzende Hessen. Tief "Ramona" wird für teils kräftigen Regen sorgen. "Nach Abklingen der Hitzewelle pendeln sich die Temperaturen allmählich auf ein angenehmes Niveau ein, es ist zunehmend mit Gewittern zu rechnen", berichtete Meteorologe Holger Starke vom Wetterdienst Meteomedia am Mittwoch.

Warnung vor heftigen Gewittern

Am Mittwochabend und der Nacht zum Donnerstag muss mit kräftigen Gewittern gerechnet werden. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor schweren Sturmböen, Hagel und Starkregen mit zum Teil 20 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit. Die Warnung galt insbesondere für Mittelhessen, Nordhessen, Westerwald-Biedenkopf, Odenwald-Bergstraße, Kinzig-Region, Rhein-Main-Gebiet und Rhön.
 

Unwetter in Mittelhessen

Nach der fast tropischen Hitze sorgten am Mittwochabend in Teilen Hessens Unwetter mit starkem Niederschlag für Abkühlung. In Limburg liefen Keller voll Wasser, Alarmmelder wurden durch Blitzeinschlag ausgelöst. In Laubach (Kreis Gießen) schlug ein Blitz in ein Weizenfeld ein, das Feuer konnte jedoch rasch gelöscht werden. Die Autobahn Frankfurt-Köln (A 3) war zeitweise überflutet, die Autobahnpolizei registrierte einen Unfall mit Blechschaden.
 

Gewitter und Sonne am Donnerstag

Information

Über 30 Grad am Dienstag

Am Dienstag war es nach Meteomedia-Messungen fast in ganz Hessen über 30 Grad heiß. Den höchsten Wert ermittelten die Wetterforscher in Bensheim mit 33,2 Grad.
Der Donnerstag präsentiert sich nach Meteomedia-Angaben überwiegend mit viel Sonne, nur zwischen Taunus und Rhön gibt es schon am Morgen Schauer oder Gewitter. Mittags bilden sich jedoch vermehrt Quellwolken, die sich teilweise zu heftigen Gewittern entwickeln. Die Sonne zeigt sich nur noch zwischendurch, die Temperaturen gehen leicht zurück. Bei schwachem bis mäßigem Wind, der in Gewitternähe böig auffrischen kann, liegen die Höchstwerte bei 25 bis 29 Grad.

Am Freitag setzt sich das unbeständige Wetter fort. Zwar kommt die Sonne wieder etwas häufiger zum Vorschein, im Tagesverlauf ist aber erneut mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Der Wind weht meist schwach bis mäßig. Mit 23 bis 27 Grad kühlt es nochmals eine Spur ab.

Der Samstag verläuft wechselhaft. Am Vormittag scheint noch häufig die Sonne, tagsüber gehen dann aber wiederum ein paar Schauer und Gewitter nieder. Die Temperaturen bleiben bei 23 bis 27 Grad.
 
Redaktion: roro
Bild: © dpa
Letzte Aktualisierung: 6.07.2006, 15:24 Uhr
 
 

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