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NPD-Demo

Polizei verteidigt massiven Einsatz

Der NPD-Aufmarsch am Wochenende in Frankfurt erhitzt noch immer die Gemüter: Während die Polizei ihren massiven Einsatz mit 8.000 Beamten verteidigte, beklagten Nazigegner eine ungerechte Behandlung.
 

NPD-Demo: Massiver Polizeieinsatz verteidigt (© hessen aktuell, 09.07.2007)
Die Polizei habe beim Umgang mit linken und rechten Demonstranten mit zweierlei Maß gemessen. Jugendliche Gegendemonstranten seien über mehrere Stunden unzulässig in Gewahrsam genommen worden, beklagte Markus Künzel vom Anwaltsnotdienst Frankfurt.
 

Demonstranten blockieren NPD-Demo: Zahlreiche Festnahmen 

 
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"Es wurden keine Steine geworfen"

Den Vorwurf von Antifaschisten, vermummte Rechtsextreme hätten mit Steinen geworfen und volksverhetzende Parolen gegrölt, wies Frankfurts Polizeipräsident Achim Thiel entschieden zurück: "Die Faktenlage stimmt so nicht. Es waren keine vermummten NPD-ler dabei, es wurden keine verbotenen Lieder gesungen, es wurden auch keine Steine geworfen", sagte Thiel am Montag gegenüber dem hr-fernsehen.

"Wir haben in Absprache mit der Staatsanwaltschaft fortlaufend sehr eng kontrolliert, ob alle Auflagen eingehalten werden." Zwar seien in der Tat zwei Personen aus der rechten Gruppe festgenommen worden. "Diese Personen hatten gerade begonnen, Steine aufzunehmen, aber sie kamen erst gar nicht dazu", so Thiel. Das reiche nicht aus, um den Aufmarsch aufzulösen. Ziel sei es gewesen, große Krawalle zu vermeiden, dieses Ziel habe man erreicht.
 

Land Hessen trägt die Kosten

An dem NPD-Aufmarsch im Frankfurter Stadtteil Hausen hatten sich am Samstag rund 500 Rechtsextremisten beteiligt, die Zahl der linken Gegendemonstranten schätzte die Polizei auf 1.500. Die Kosten für den Polizeieinsatz stehen nach Darstellung des Innenministeriums noch nicht fest. Zahlen muss das Land Hessen.
 
Redaktion: stre / end
Bild: © picture-alliance/dpa
Stand: 09.07.2007
 
 

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