Apfelwein wird in der Regel aus einer Mischung verschiedener Apfelsorten gekeltert. Meist hat das Getränk, das im Hessischen Ebbelwei oder auch Stöffche genannt wird, einen Alkoholgehalt von fünf bis sieben Prozent und schmeckt sauer. Schon Griechen und Römer kannten Apfelwein. Frankfurt wurde im 16. Jahrhundert zum Zentrum des Apfelweins in Deutschland, weil Schädlingsbefall und schlechte klimatische Verhältnisse den bis dahin traditionellen Weinanbau in der Region schwierig machten. Apfelwein ist auch aus anderen europäischen Ländern bekannt. In Frankreich heißt er Cidre, in Großbritannien Cider und in Nordspanien Sidra, an Saar und Mosel wird er auch Viez genannt.
Wenn unser "Apfelwein" nicht mehr "Apfelwein" heißen darf, wie nennen wir ihn dann? Äppler, Stöffche? Ihre Meinung war gefragt, zum Nachlesen: