Das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen soll den ohnehin schon lärmgeplagten Anwohnern eine angemessene Nachtruhe ermöglichen. Die vom hessischen Verkehrsministerium erteilten Ausnahmegenehmigungen machen ihnen jedoch immer wieder einen Strich durch die Rechnung.
Ausnahmen wegen Wetter und Wind
Allein im Mai starteten und landeten mehr als 200 Flieger zwischen 23 und 5 Uhr, wie auf der
Webseite des Verkehrsministeriums einzusehen ist. In einigen Nächten, etwa am 11. Mai, erteilte das Ministerium 58 Ausnahmegenehmigungen. Die Begründung: Der Flugplan hat wegen schlechter Wetter- und Windbedingungen nicht in der regulären Zeit abgearbeitet werden können, wie unter anderem das Magazin "Spiegel" berichtete.