Tief Ludwig ist am Montag über Hessen hinweggefegt und hat für Sturmschäden gesorgt. Windböen entwurzelten Bäume und deckten Dächer ab. Mehrere Autofahrer hatten Glück im Unglück.
In vielen Teilen Hessens wurden Bau- und Verkehrsschilder vom Sturm umgeweht. Etliche Bäume stürzten um. Die Sachschäden blieben nach Polizeiangaben meist gering, verletzt wurde niemand. Bei Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis stürzte eine 20 Meter hohe Fichte auf ein Auto, das gerade auf der B 54 fuhr. Da der Baum auf der Motorhaube landete, blieb der Fahrer unverletzt. Ein weiterer Baum stürzte auf ein parkendes Auto, in das der Fahrer gerade einsteigen wollte. Auch er blieb unverletzt.
In Frankfurt rissen Böen in der Innenstadt Dachziegel von mehreren Häusern und stürzten einen fünf Meter hohen Baum um. Im Stadtteil Fechenheim hielt die Giebelwand einer leerstehenden Scheune den Böen nicht stand. Die Feuerwehr musste das Gebäude sichern. Insgesamt rückte die Feuerwehr wegen des Sturms zu zwölf Einsätzen aus.
In Friedrichsdorf im Taunus beschädigte ein umfallender Baum eine Grundschule. In Hilders (Fulda) fuhr ein Autofahrer in einen umgestürzten Baum, der Mann kam mit dem Schrecken davon. Ein Lastwagen schrammte auf der A 3 bei Kelsterbach an einem schrägliegenden Baum vorbei, dabei wurde der Transporter leicht beschädigt. Im Wetteraukreis blockierten bei Gedern mehrere entwurzelte Bäume eine Landstraße.