Videos auf dem Laptop schauen, Radio übers Smartphone hören und mit dem Fernseher im Internet surfen - die Programme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks können inzwischen auf vielen Geräten genutzt werden. Der neue, geräteunabhängige Rundfunkbeitrag trägt der veränderten Mediennutzung Rechnung.
Für rund 90 Prozent der Bürger ändert sich im kommenden Jahr durch den neuen Rundfunkbeitrag nichts. Die Umstellung erfolgt in der Regel automatisch, sie müssen nicht aktiv werden.
Deutschland bei Beitragshöhe im Mittelfeld
Für viele Mediennutzer gibt es eine Entlastung, einige wenige müssen mehr, Schwarzseher überhaupt erstmals bezahlen. Das Einzugsverfahren bleibt das Gleiche wie bisher. Und der Beitrag bleibt auch in den kommenden Jahren unverändert bei 17,98 Euro monatlich im europäischen Beitragsvergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Wesentlich höhere Rundfunkgebühren erheben die Schweiz, Norwegen, Österreich, Dänemark oder Schweden.
Die neue Regelung für ARD, ZDF und Deutschlandradio ist einfach: "Eine Wohnung ein Beitrag." Wie viele Menschen zusammenleben und wie viele Rundfunkgeräte vorhanden sind, ist dann unerheblich. Denn die Abgabe richtet sich nach der Wohnung, sprich: lediglich ein Wohnungsmitglied muss als Beitragszahler erfasst sein, unabhängig von der Anzahl der Geräte. Der Beitrag für die Wohnung deckt auch die privaten Autos aller Bewohner ab. Kontrollen und komplizierte Nachfragen entfallen.
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