In das Bohrloch wurde mit hohem Druck Zement gepresst, wie das Finanzministerium am Samstag mitteilte. "Dadurch ist es gelungen, den Seitenkanal trockenzulegen", sagte ein Sprecher. Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) zeigte sich erleichtert über den Erfolg. Die Lage vor Ort habe sich deutlich entspannt. Eine endgültige Entwarnung könne man aber nur geben, wenn dauerhaft kein Wasser mehr aus dem Boden austrete.
Zuvor waren mehrere Versuche misslungen, das Loch zu schließen. Bei Probebohrungen nach Erdwärme hatten Bauarbeiter am Donnerstagabend unmittelbar neben dem Finanzministerium in etwa 130 Meter Tiefe ein unter Druck stehendes Wasservorkommen angebohrt. Anschließend schossen abertausende Liter Wasser bis zu sieben Meter in die Höhe.
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