Von Caroline Wornath, hr-online
Christiane van den Borg, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes Frankfurt, traf bei der Räumung des Occupy-Camps am Montag auf einige alte Bekannte. "Wir waren in den vergangenen Monaten ja immer wieder vor Ort, haben Sprechstunden gehalten und den Leuten Hilfe angeboten."
Sozialarbeiter treffen auf "bunte Mischung"
Insgesamt fünf Sozialarbeiter waren bei der Räumung an der Europäischen Zentralbank (EZB) im Einsatz, alles Experten aus dem Arbeitsbereich "Hilfe für wohnungslose Menschen und Suchtkranke". Dazu noch ein Dolmetscher für Rumänisch. "Wir sind alle Zelte durchgegangen um zu sehen, auf welche Menschen wir treffen." Und was van den Borg und ihre Mitarbeiter antrafen, beschreibt die Leiterin des Sozialamtes als "bunte Mischung".
Minderjährige waren nach Angaben der Sozialarbeiterin aber nicht im Camp. "Alle Anwesenden waren volljährig, die kann man nicht zu ihrem Glück zwingen. Man kann ihnen nur Beratung und Hilfe anbieten." Diese Hilfen sind vielfältig: Anlaufstellen werden genannt, man hilft bei Anträgen oder bietet Beratung und Sachleistungen an.
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