Die Spurensicherung bei der Arbeit am Hoteleingang
Nach der Messerstecherei in einem Frankfurter Hotel sind die Täter weiter auf der Flucht. Bei dem Verbrechen waren zwei Serben erstochen worden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
"Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Ermittler suchen drei Männer, die nach dem Verbrechen aus dem Hotel in der Frankfurter Innenstadt geflüchtet sein sollen. Die Mordkommission hatte ihre Arbeit direkt nach der Bluttat aufgenommen und über Stunden die Spuren am Tatort gesichert.
Über das Motiv der Täter und die Hintergründe der Messerattacke machte die Polizei noch keine Angaben. Man wolle den Ermittlungserfolg nicht gefährden, hieß es dazu. Am Samstagabend waren zwei Männer in dem Hotel am Allerheiligentor niedergestochen worden. Bei den Opfern der blutigen Messerattacke handelt es sich um zwei 20 und 37 Jahre alte Männer aus Serbien, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben.
Ein Opfer war an seinen vielen schweren Stichverletzungen noch im Hotelzimmer gestorben. Versuche der Einsatzkräfte, den 37-Jährigen wiederzubeleben, scheiterten. Der zweite Mann habe sich mit schwersten Stichverletzungen noch ins Treppenhaus geschleppt und sei dort dann zusammengebrochen. Der 20-Jährige starb kurze Zeit später im Krankenhaus, berichtete die Polizei. Die Leichen der beiden Männer wurden am Sonntag im Frankfurter Institut für Rechtsmedizin obduziert. Dabei bestätigte sich, dass die beiden Serben an Stichverletzungen starben. Weitere Angaben machten die Ermittler nicht.