"Immer mehr Hessen müssen den Berliner Flughafen retten", heißt es seit Donnerstagnachmittag auf der
Facebook-Seite des Verbandes der hessischen Apfelwein-Kelterer. Darum solle jeder im sozialen Netzwerk seine Zustimmung signalisieren, der auch für die Umbenennung des Hauptstadtflughafens in Bembelport Berlin sei. Das internationale Kürzel für den Airport liefert der Verband gleich mit: BEM statt BER.
Anlass für die Aktion: Der frühere Chefplaner des Frankfurter Flughafens, Horst Amann, arbeitet schon auf der Krisen-Baustelle. Seit Donnerstag ist nun auch noch der frühere Fraport-Chef Wilhelm Bender als neuer Flughafen-Chef im Gespräch. Eine eigene Erklärung, warum ausgerechnet Hessen den Berliner Flughafen flott machen könnten, liefern die Kelterer gleich mit: "Apfelwein macht schlau", glauben sie.
Nicht lieber HAN für Handkäs?
Auf Facebook wurde die BEM-statt-BER-Initiative am Donnerstag innerhalb weniger Stunden von dutzenden hessischen Nutzern mit einem "Gefällt mir" versehen oder kommentiert: "Ei unn wie!!!", "Bembelpower" oder "Berlin, Berlin - wir fliegen nach Berlin!", waren als Schlachtrufe zu lesen.
Ein Nutzer gab allerdings zu bedenken, Bembel stehe doch für was Gutes. "Dann lieber HAN für Handkäs, der duht aach bis zum Himmel stinke."