Bestürzung in der Wetterau: Rund 30 Kilometer von Frankfurt nahe Wölfersheim ist es am Samstagnachmittag zu einem der schlimmsten Flugunfälle der vergangenen Jahre in Deutschland gekommen. Wie die Polizei in Gießen mitteilte, waren gegen 16.15 Uhr zwei Leichtflugzeuge in der Luft zusammengestoßen und daraufhin abgestürzt. Die furchtbare Bilanz: acht Tote, vier davon Kinder.
Trümmerteile weit verstreut
Den herbeigeeilten Rettungskräften bot sich ein Bild des Grauens, als sie eintrafen, sagte der Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold (SPD). Die Trümmer lagen über mehrere hundert Meter auf einem Feld zwischen Wölfersheim-Melbach und Echzell verstreut. Tief betroffen zeigte sich auch Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU), der noch am Abend zu dem Unglücksort kam. Er dankte den Helfern für ihren Einsatz: "Ich habe den allergrößten Respekt vor dem, was die Männer und Frauen angesichts des schweren Einsatzes hier geleistet haben."
Die Zahl der gefundenen Opfer hatte sich im Laufe des Nachmittags erhöht. Zunächst war von weniger Toten die Rede gewesen. Am Abend erklärte ein Polizeisprecher gegenüber hr-online, dass insgesamt acht Menschen bei dem Unglück ums Leben kamen. Unter ihnen seien auch vier Kinder. Zeitweise war sogar über neun Todesopfer spekuliert worden.
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