Ab 1. Juli gibt es für Handy-/Smartphonenutzer in der EU den Eurotarif. Er soll die Kosten für Anrufe und Datenübertragung im EU-Ausland eingrenzen. Worauf man trotzdem achten muss, weiß hr3.
Gebühren sinken deutlich
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25.06.2012, 10:15 Uhr
Ab 1. Juli muss jeder Anbieter den Eurotarif im Angebot haben. Dann darf das Datenroaming pro Megabyte nicht mehr als 0,83 Euro kosten. Ein Megabyte entspricht etwa einer Mail und einem Foto, so hr3-Reporterin Heidi Radvilas. Und das sei bei Smartphonenutzung nun wirklich nicht viel: "83 Cent sind zwar immer noch teuer für ein Megabyte, aber bisher lagen die Gebühren bei bis zu fünf Euro."
Der Eurotarif gilt nur im EU-Ausland. In anderen Ländern können die Gebühren sehr viel höher sein. "Bis zu 20 Euro pro Megabyte kann das kosten, da muss man aufpassen", soRadvilas. Und: Die Anbieter müssen diesen Tarif zwar im Angebot haben. Das heißt aber nicht, dass Sie den automatisch benutzen: "Fragen Sie beim Anbieter nach und lassen sich im Zweifel freischalten."
Tipp: SIM-Karte vom örtlichen Anbieter
Wenn man etwas länger im Ausland ist, kann man sich eine SIM-Karte vom Anbieter vor Ort kaufen. Da gibt es auch Monatsflatrates für zehn Euro, sagt Radvilas: "Man muss seine SIM-Karte herausnehmen und die andere hereinlegen. Natürlich muss das Gerät freigeschaltet sein für andere SIM-Karten."
Vorsicht bei Hotel-WLAN
Wenn man übers Hotel-WLAN mit dem Smartphone ins Netz geht, sollte man auf Dinge wie Onlinebanking etc. verzichten - denn diese Netze sind oft nicht ausreichend gesichert. "Außerdem sollte man das Datenroaming abstellen, denn viele Apps aktualisieren sich automatisch und wählen sich dafür ins Netz ein", sagt Radvilas. "Das kann sehr teuer werden."