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Chilischoten (Bild:  colourbox.com)
Chili macht scharf - nicht nur das Essen.
 

Wie erkennt man den Schärfegrad?

Ob als Sauce, Paste oder eingelegt – der Schärfegrad bei Chili wird in sogenannten Scoville-Einheiten gemessen. Die Scoville-Einheiten reichen von 0 bis 500.000, das entspricht einer Skala von 0 bis 10. Ein Gemüsepaprika etwa hat den Schärfegrad 0, unschlagbarer Spitzenreiter mit einer 10 ist die Habanero, der schärfste Chili der Welt. Übrigens: Der Schärfegrad ist nicht von der Farbe abhängig, sondern von der Sorte. Ein grüner Chili kann genauso scharf sein wie ein gelber oder roter. Ein wichtiges Indiz ist jedoch die Größe. Grundsätzlich gilt: je kleiner die Frucht, desto schärfer.

Scoville - Einheit Chili Sorte SchärfegradSchärfeempfinden
über 850.000 Naga Jolokia mehr als 10mega scharf
10.000 – 500.000 Habanero, Birdeye 10super scharf
30.000 – 100.000 Thai-Chilis 8 - 9 extrem scharf
5.000 – 30.000 Jalapeno 6 - 7extrem scharf
ca. 2.000 – 5.000 Cayenne 4 - 5scharf
ca. 1.000 Anaheim 2 - 3mild bis mittelscharf
ca. 10 - 100 Peperoni 1 mild bis mittelscharf
0 Paprika 0 mild
Quelle: www.doedt-online.de

Übrigens: Der Schärfegrad ist nicht von der Farbe abhängig, sondern von der Sorte. Ein grüner Chili kann genauso scharf sein, wie ein gelber oder roter. Ein wichtiges Indiz ist jedoch die Größe. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Frucht, desto schärfer.
 

Welche scharfen Gewürze gibt es?

Service: Trends-Sternekoch Michael Beck hat die wichtigsten scharfen Gewürze für Sie zusammengestellt:

Curry

Aroma:
Curry selbst ist kein Gewürz, sondern eine Mischung aus vielen verschiedenen Gewürzen. Die Hauptzutaten, die in keinem Curry fehlen sollten, sind: schwarzer Pfeffer, Chili, Koriander, Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel, gerösteter Senfsamen, Nelken, Zimt, Kardamom, Muskat und Piment. Je nach Mischung kann Curry aus bis zu 20 verschiedenen Gewürzen bestehen.

Je mehr Chili oder Pfeffer enthalten ist, desto schärfer wird’s. Die Zusammensetzung erkennt man an der Zutatenliste. Stehen Chili und Pfeffer am Anfang, sollte man sehr vorsichtig dosieren. Solche hochwertigen Currypulver bekommen Sie jedoch nur in gut sortierten Gewürzhandlungen oder speziellen Asia-Läden.

Küchentipp:
Reis-, Gemüse- und Geflügelgerichte, aber auch Joghurt-Dips lassen sich mit einer Prise Curry hervorragend verfeinern.

Wichtig:
Die Gerichte immer erst zum Schluss mit Curry abschmecken, denn durch langes Kochen geht das Aroma verloren.

Einkaufstipp:
Grundsätzlich gilt: Je mehr Gewürze im Curry verarbeitet wurden, desto besser ist die Qualität. 13 Gewürze sollten mindestens enthalten sein!
Auch die Farbe des Currys verrät einiges über die Qualität. Je heller das Pulver, desto billiger die Mischung! In hellen Currysorten steckt meist sehr viel Kurkuma, ein Basisgewürz, das jedoch in zu hoher Dosierung das Curry eintönig schmecken lässt. Currys mit dunkelgelber Farbe dagegen enthalten viele hochwertige und teure Gewürze – und schmecken schärfer und aromatischer.

Wichtig:
Die Gerichte immer erst zum Schluss mit Curry abschmecken, denn durch langes Kochen geht das Aroma verloren.

Currypasten werden aus derselben Gewürzmischung hergestellt wie Pulver und eignen sich besonders für kalte Dips oder Schmorgerichte, in denen sie sich leicht lösen und ihren Geschmack optimal entfalten können.
 
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Redaktion: daal / anfi
Letzte Aktualisierung: 1.02.2013, 9:12 Uhr
 

Fernsehen

Die Studiogäste der Sendung:

Michael Beck, Service: Trends-Sternekoch
Stephan Lück, Ernährungswissenschaftler
 
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