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Chilischoten (Bild:  colourbox.com)
Chili macht scharf - nicht nur das Essen.
 
Pfeffer

Aroma:
Pfeffer hat - je nach Farbe – einen unterschiedlichen Geschmack. Schwarzer Pfeffer ist würzig-scharf, weißer mild-aromatisch, grüner zart-fruchtig und roter süßlich-pikant. Alle Pfeffersorten gibt es ungemahlen und gemahlen.
Achtung: Was in Deutschland als roter Pfeffer verkauft wird, ist in der Regel ein Beerengewächs, das deshalb auch leicht nach Hagebutte schmeckt. Echter roter Pfeffer dagegen ist genauso runzlig wie schwarzer Pfeffer und hat eine eher bräunliche Farbe und einen sehr kräftigen Geschmack.

Küchentipp:
Pfeffer ist ein Basisgewürz. Als Faustregel gilt jedoch: Weißer Pfeffer gehört an helle Speisen wie Suppen oder Kartoffelgerichte, schwarzer an dunkle Speisen und Kurzgebratenes. Grüner Pfeffer passt zu Steaks und Fleischfüllungen, aber auch zu Erdbeeren und Erdbeerkonfitüre. "Falscher" roter Pfeffer eignet sich für alle Fischgerichte, allerdings erst am Ende der Kochzeit, sonst geht sein milder Geschmack verloren. Echter roter Pfeffer verträgt sich hervorragend mit Wild und dunklen Bratensoßen.

Einkaufstipp:
Qualitätsunterschiede beim Pfeffer sind nur schwer zu erkennen. Service: Trends-Sternekoch Michael Beck empfiehlt jedoch, ganze Körner zu kaufen und bei Bedarf frisch zu mahlen. Dann entfalten sie ihr größtes Aroma.
 

Warum ist Pfeffer so gesund?

Früher war Pfeffer so wertvoll, dass er mit Gold aufgewogen wurde. Heute ist er das bedeutendste Gewürz Europas. Neben seiner Würzkraft liegt das vor allem auch an seiner gesundheitsfördernden Wirkung.

Der Scharfmacher enthält viele Wirkstoffe die besonders gesund für den ganzen Organismus sind. Das sind vor allem die ätherischen Öle (1,2 bis 3,5 Prozent) mit den Hauptkomponenten Beta-Caryophyllen, Alpha-Pinen, Sabinen und Limonen. Diese ätherischen Öle wirken stark antioxidativ. Sie halten also die Organe länger jung und unterstützen die Leber bei der Entgiftung. Hauptgeschmackskomponente sind die scharf schmeckenden Säureamide (5 bis 10 Prozent). Eine Pfeffermahlzeit wärmt den Körper von innen. Beim Genuss von Pfeffer schüttet der Körper Adrenalin und Endorphine aus. Man hat daher nach einem Essen mit viel Pfeffer ein belebendes und stimmungshebendes Gefühl. Das ist besonders angenehm in der kalten und dunklen Jahreszeit.
 
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Redaktion: daal / anfi
Letzte Aktualisierung: 1.02.2013, 9:12 Uhr
 

Fernsehen

Die Studiogäste der Sendung:

Michael Beck, Service: Trends-Sternekoch
Stephan Lück, Ernährungswissenschaftler
 
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