Pfeffer
Aroma:
Pfeffer hat - je nach Farbe einen unterschiedlichen Geschmack. Schwarzer Pfeffer ist würzig-scharf, weißer mild-aromatisch, grüner zart-fruchtig und roter süßlich-pikant. Alle Pfeffersorten gibt es ungemahlen und gemahlen.
Achtung: Was in Deutschland als roter Pfeffer verkauft wird, ist in der Regel ein Beerengewächs, das deshalb auch leicht nach Hagebutte schmeckt. Echter roter Pfeffer dagegen ist genauso runzlig wie schwarzer Pfeffer und hat eine eher bräunliche Farbe und einen sehr kräftigen Geschmack.
Küchentipp:
Pfeffer ist ein Basisgewürz. Als Faustregel gilt jedoch: Weißer Pfeffer gehört an helle Speisen wie Suppen oder Kartoffelgerichte, schwarzer an dunkle Speisen und Kurzgebratenes. Grüner Pfeffer passt zu Steaks und Fleischfüllungen, aber auch zu Erdbeeren und Erdbeerkonfitüre. "Falscher" roter Pfeffer eignet sich für alle Fischgerichte, allerdings erst am Ende der Kochzeit, sonst geht sein milder Geschmack verloren. Echter roter Pfeffer verträgt sich hervorragend mit Wild und dunklen Bratensoßen.
Einkaufstipp:
Qualitätsunterschiede beim Pfeffer sind nur schwer zu erkennen. Service: Trends-Sternekoch Michael Beck empfiehlt jedoch, ganze Körner zu kaufen und bei Bedarf frisch zu mahlen. Dann entfalten sie ihr größtes Aroma.