Vorsicht: Müsli kann schnell zur Kalorienbombe werden!
Muntermacher oder Kalorienbombe
Wie gesund ist Müsli wirklich?
Müsli hat sich zu einem echten Frühstücksklassiker entwickelt. Aber nicht alle Müslis sind so gesund, wie man gerne glauben möchte. hr4 erklärt, worauf es beim Müsli ankommt.
Ein gesundes Müsli enthält viele wichtige Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente. Es lässt sich gut verdauen und stärkt das körpereigene Immunsystem. Müsli eignet sich als Frühstück, in kleinen Portionen ist es auch eine gute Zwischenmahlzeit.
Alles in allem kombiniert Müsli verschiedene wichtige Faktoren in einer Mahlzeit: zum Beispiel Getreide, Nüsse, Obst, und gesundes Eiweiß. Dadurch wird die Ernährung niemals einseitig.
Bircher-Müsli macht fit
Ein gutes Müsli zeichnet sich durch hochwertige Zutaten aus. Nehmen wir das Original-Müsli-Rezept nach Bircher-Benner. Er legte zum Beispiel Wert auf Schale und Kerngehäuse vom frisch geriebenen Apfel, das war für ihn das Wichtigste - gar nicht so sehr die Getreideflocken.
Durch Milch erhält der Körper zusätzlich Kalzium und tierische Eiweiße, die sind wichtig für die Stärkung von Knochen, Nägeln und Zähnen.
Wer regelmäßig Müsli isst, soll angeblich auch sein Krebsrisiko vermindern können. Das hängt mit den Antioxidantien zusammen. Die Omega3-Fettsäuren der Nüsse schützen außerdem das Herz und beugen Infarkten vor.
Man sollte seine Müsli-Mahlzeit dem individuellen Energiebedarf anpassen und nach Belieben mit Joghurt, Haferflocken Früchten und Trockenobst anreichern: Bei Verdauungsstörungen sollte man Müsli mit Trockenobst anreichern. Sollte man viel geistige Arbeit leisten, sind Nüsse und hier insbesondere Walnüsse - zu empfehlen.