Der Gymstick soll alle Muskeln ansprechen, Kraft und Beweglichkeit verbessern. Wie bei einem Expander wird das Gummiband gegen seinen Zug gedehnt, der Stab ermöglicht aber mehr Trainingswinkel. Wichtig ist, beim Training darauf zu achten, dass man im geraden Stand nicht ins Hohlkreuz kippt, sondern die Wirbelsäule stabil hält und den Bauch einzieht.
Mehr Platz benötigt das Trampolin. Gehen, laufen, hüpfen - alles was gut tut, ist darauf erlaubt. Experten sprechen dabei von einem schmerzlimitierten Training. Das bedeutet, dass man Bewegungen, die beim ersten Mal weh tun, durch andere ersetzen soll, die man gut aushalten und bei denen man sich anstrengen kann. Wer unter Rückenproblemen leidet, sollte lieber auf das Springen verzichten und schonende Übungen bevorzugen. Egal in welcher Form: Die Bewegung auf dem Trampolin regt den Kreislauf an, schult Motorik und Beweglichkeit. Nicht zu empfehlen ist das Trampolin bei Gleichgewichtsproblemen.
Welches Fitnessgerät am meisten Spaß bringt, ist Geschmackssache, doch generell gilt: Jedes Gerät, das Bewegungsmuffel dazu bringt, sich wieder zu bewegen, ist sein Geld wert. Denn nichts ist so schlimm, wie sich gar nicht zu bewegen.
Experte im Beitrag:
Arlow Pieniak
Sport- und Bewegungstherapeut
Gärtnerstraße 22
20253 Hamburg
Autorin: Britta Thein