Brillenversicherung, Glasbruchversicherung - so ewas gibt es tatsächlich! Welche Versicherungen lohnen sich und welche sind unsinnig? Tipps dazu gibt es hier von hr3.
Diese Versicherungen braucht man nicht
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13.03.2013, 10:15 Uhr
hr3-Reporterin Dunja Sadaqi hat zum Thema recherchiert und mit der Verbraucherzentrale gesprochen. Ihr Fazit: Die Brillenversicherung ist relativ überflüssig. Die Versicherung wird einem ja meistens beim Kauf gleich an der Kasse mit angeboten. Je nach Glastyp kostet so eine Versicherung zwischen 10 und 50 Euro pro Jahr. Eine neue Brille gibt es aber nur, wenn das Brillengestell mindestens zwei Jahre alt ist. Die meisten kaufen sich nach zwei Jahren eh eine neue Brille. Und für Designermodelle oder höherwertige Gläser gibt es auch nur minimale Zuschüsse.
Die Glasbruchversicherung ist ein weiteres Beispiel: Scheibenbruch passiert meist im eigenen Haus - und das ist in der Regel über die Hausratversicherung abgdeckt. Die Glasburchversicherung lohnt sich nur, wenn man einen Wintergarten hat oder sehr teure Spezialgläser. Ansonsten sind Beiträge einfach zu hoch.
Fahrradversicherung nur bedingt sinnvoll
Bei billigen Rädern macht eine Versicherung keinen Sinn, bei teuren muss man abwägen, weil die Prämien einfach sehr hoch sind. Die Versicherung für ein 1500 Euro teures Rad kostet oft mehr als 200 Euro pro Jahr. Da muss jeder selbst entscheiden: Lohnt sich das? Tipp: Lieber das Geld in ein teures Schloss investieren.
Kriterien für Versicherungen
Es gibt eigentlich eine einfache Richtlinie, die auch die Verbraucherzentrale Hessen vertritt:
Keine einzelnen "Events" versichern,
sondern den SuperGAU, der einen finanziell ruinieren könnte oder existenzbedrohlich ist
Rechnen: ist es teurer Notgroschen anzusparen für den Fall der Fälle oder macht der Versicherungsbeitrag alles teurer?