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Echte Navigationsgeräte sind besser als Handy-Apps.  (Bild:  colourbox.com)
Echte Navigationsgeräte sind besser als Handy-Apps.

Mit Technik ans Ziel

Was taugen Navi-Apps?

Immer mehr Autofahrer kleben sich ihr mobiles Navigationsgerät – oder auch ein Smartphone mit Navigationsprogramm – hinter die Windschutzscheibe. Der ADAC hat jetzt beide Arten von Navigationssystemen getestet.
 

Schnell und ohne Umwege ans Ziel

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22.11.2012, 8:45 Uhr
Audio: Mit Technik ans Ziel 2:29 Min
(© hr4, 22.11.2012)
Die Experten vom ADAC haben sie getestet: vier normale Navigationssysteme und acht Navigations-Programme für Smartphones. Alle sollen den Autofahrer möglichst schnell und ohne große Umwege ans Ziel bringen. Otto Saalmann vom ADAC erklärt den Test: "Getestet haben wir auf Lieferumfang, Vielseitigkeit und - ganz wichtig - Handhabung." Kriterien waren u.a. die Routenberechnung, Navigation, Ablenkung und Preis.
 

Teures Teil gegen Freeware

Das teuerste Navi im Test war das TomTom Go Live 1015 mit knapp 300 Euro. Dagegen sind Smartphone-Programme wie GoogleMaps sogar gratis. Allerdings haben fast alle die gleichen Kinderkrankheiten: Sie tun sich oft schwer mit Straßen, die längere Zeit gesperrt sind. Diese Sperrungen werden dann häufig ignoriert. Außerdem können viele Navis die genaue Ankunftszeit nur schlecht voraussagen.
 

Ankunftszeiten häufig fehlerhaft

Besonders die Navi-Software Skobbler nimmt es mit der Zeitberechnung offenbar nicht so genau, sagt der Experte: "Diese Software ignoriert in der Routenberechnung, dass man Ortschaften langsam durchfahren muss. Und im normalen Verkehrsgeschehen braucht man im Prinzip deutlich länger, denn das ist nunmal nicht jeden Tag das Gleiche."
 

Und im Ausland?

Wer sich Ausland lotsen lassen will, der fährt mit einem Navigationssystem meistens günstiger als mit einem Smartphone. Denn je nach Navi-Software kann die Handyrechnung nach dem Urlaub ganz schön teuer werden, warnt Otto Saalmann vom ADAC: "Was man nicht vergessen darf: Bei Smartphones werden Datenmengen übertragen, die nicht ganz klein sind. Und das bedeutet oft eine sehr hohe Rechnung."
 

Schwächen bei den Apps

Das Urteil der Tester: Die Smartphone-Programme können nicht ganz mit den Navigationsgeräten mithalten. Die Hälfte der getesteten Navi-Programme schnitt nur mit der Note "befriedigend" ab. Dagegen bekamen alle vier getesteten Navi-Geräte die Note "gut". Hier lohnt sich ein Preisvergleich, sagt der Experte: "Die von uns getesteten mobilen Navigationsgeräte, die alle mit gut abgeschnitten haben, liegen zwischen 299 und 199 Euro. Dann sollte man natürlich sehen, dass man hier auch die aktuelle Software dafür bekommt und nicht eine, die schon nächsten Monat abläuft."
 

Testsieger

  • mobile Navigationsgeräte: TomTom GO LIVE 1015

  • Softwarelösungen für Smartphones: Navigon Europe auf iPhone 4


Weitere Informationen gibt es hier beim ADAC Test Navigationsgeräte und Software 2012


Informationen von Jürgen Scholle
 
Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 23.11.2012, 12:27 Uhr
 
 
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