Sind Ihre persönlichen Daten auf Ihrem Smartphone eigentlich geschützt? Das wissen Sie nicht? Dann lesen Sie hier unbedingt weiter.
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28.01.2013, 17:15 Uhr
Smartphones sind längst mehr als einfach nur Telefone: Wir speichern auf ihnen unsere Urlaubsfotos, unsere Telefonnummern, unsere E-Mails und vieles, vieles mehr. Dementsprechend sollte man diese Geräte auch so sichern, wie man es mit einem PC machen würde.
Zum Beispiel sollte man als erstes den Passwortschutz aktivieren. Natürlich ist es lästig, jedesmal eine PIN eingeben zu müssen - doch wer will schon, dass jeder ungehindert die eigenen Mails lesen kann, wenn er das Handy in die Finger bekommt? Tipp: Je länger das Passwort, desto sicherer! Standardmäßig ist bei iOS zum Beispiel nur eine vierstellige PIN notwendig, man kann aber auch längere Passwörter verwenden.
Auch mobil: Virenscanner
Nächster Punkt: Viren und Trojaner. Unter iOS ist die Gefahr dank des geschlossenen Systems nicht so hoch wie unter Android, weswegen es für iOS auch deutlich weniger Virenscanner gibt. Android-Nutzer sollten aber unbedingt auf Produkte von F-Secure, Kaspersky, avast! oder AVG zurückgreifen. Einige Virenscanner sind komplett kostenlos. Von anderen gibt es immerhin eine Light-Version zum testen.
Nicht alles installieren
Doch auch normale Apps können eine Gefahr darstellen und Dinge ins Internet übertragen, die nicht dafür gedacht sind. Denken Sie also nach, bevor Sie einer App Zugriff aus Internet gestatten: Wofür muss zum Beispiel eine Taschenlampen-App aufs Internet zugreifen? Oder wofür muss Sie Ihren Aufenthaltsort kennen?
Grundsätzlich sollte man diese Punkte beachten:
Immer darauf achten, dass das Betriebssystem, also die Firmware, des Smartphones auf dem aktuellen Stand ist.
Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunterladen, also im Fall von Android aus dem Google Play Store. Bei iOS-Geräten ist der Download eh nur aus dem iTunes-Store möglich - außer natürlich bei Geräten, auf denen ein Jailbreak durchgeführt wurde.
Apropos Jailbreak: Das Sicherheitsrisiko wächst, wenn Sie einen Jailbreak ausgeführt haben und entsprechende Apps installieren, da es bei den alternativen App-Stores keine Qualitätskontrolle wie bei iTunes gibt. Auch hier können schadhafte Apps durchrutschen, doch das Risiko ist geringer.