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Grill mit Fleisch und Gemüse (Bild:  colourbox.com)
 

Die Elemente der Outdoor-Küche

Was unbedingt notwendig ist oder nicht, das ist die Frage. Eine Outdoor-Küche kann ganz individuell und aus verschiedenen Elementen zusammengestellt werden. Unumstritten wichtig ist eine Stelle zum Grillen, Braten oder Kochen. Im Mittelpunkt steht meist der Grill. Profigeräte im Großformat mit Gas sind besonders beliebt.

In jedem Fall muss aber genügend Arbeitsfläche vorhanden sein. Pro Person sollte man deshalb 50 bis 60 Zentimeter Platz einplanen. Neben der Breite spielt auch die Tiefe der Arbeitsfläche eine wichtige Rolle. 60 Zentimeter bieten genügend Platz, um im Vordergrund zu schnippeln und im Hintergrund Zutaten oder Schüsseln abzustellen.

Der Platz unter der Arbeitsfläche bietet sich zur Aufbewahrung von Kochutensilien, Grillkohle oder zum Lagern der Reserve-Gasflasche an. Dabei muss der Stauraum einerseits geschützt sein und andererseits gut durchlüftet, damit sich keine Feuchtigkeit sammelt und Schimmel entsteht.

Extratipp: Aus alten Holzweinkisten lässt sich ein prima Sommerregal bauen, das bietet Stauraum und lässt sich problemlos wieder mit ins Haus nehmen.
 

Stromanschluss bei Bedarf

Ein Stromanschluss ist nicht immer notwendig, denn wer mit Gas oder Holzkohle grillt, kann auf Strom verzichten. Den Anschluss braucht nur, wer zusätzlich eine Herdplatte, einen kleinen Ofen oder einen Kühlschrank benutzen möchte.

Grundsätzlich gilt: Ein Stromanschluss wird immer vom Haus oder von der Garage aus verlegt. Dabei sollten alle Steckdosen vom Haus ausgeschaltet werden, damit man den Stromkreis im Garten abschalten kann, wenn man ihn nicht braucht oder in den Urlaub fährt. Wichtig ist: Steckdosen und Kabel, die im Außenbereich verwendet werden, müssen den speziellen Anforderungen entsprechen. Für die fachgerechte Grundinstallation sollten Sie sicherheitshalber immer einen Fachmann engagieren.
 

Wasseranschluss erleichtert das Arbeiten

Ein Spülbecken erleichtert die Arbeit in einer Gartenküche erheblich. Zur Installation braucht man einerseits die Zufuhr von Frischwasser und andererseits eine Möglichkeit zur Entsorgung des benutzten Wassers.

Eine Voraussetzung für die Installation von Frischwasser ist ein Wasseranschluss im Garten. Das Leitungswasser wird über den Gartenschlauch der Armatur in der Gartenküche zugeführt.

Unter dem Spülbecken wird dann das Ablaufrohr angebracht. Wichtig ist hier: Im Winter muss der Anschluss abmontiert werden, denn Schlauch und auch Armatur können einfrieren und aufplatzen.

Wasser, das zum Waschen von Gemüse oder Salat verwendet wird, kann man ins Beet zur Bewässerung ablaufen lassen. Spülwasser, das Reinigungsmittel, Fett- oder Speisereste enthält, muss dagegen entsorgt werden. Das schmutzige Wasser wird am besten in Kanistern, Wannen oder Eimern gesammelt und anschließend entsorgt.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 28.06.2012, 8:11 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast in der Sendung:

Dorothée Waechter, Gartenbau-Ingenieurin
Gerhard Brandt, Gärtner
Volker Hintz, Koch

Information

Literatur zum Thema:

Dorothée Waechter "Outdoor-Küchen. Im Garten kochen, grillen und genießen"
127 Seiten, 19,95 Euro
ISBN: 978-3-8354-0684-1
BLV Buchverlag GmbH & Co.KG
2010

Jamie Purviance "Weber's Steak. Die besten Grillrezepte"
144 Seiten, 14,99 Euro
ISBN: 978-3-8338-2285-8
Gräfe und Unzer Verlag GmbH
2011

Renate Hudak u.a. "Gartenschätze: Küchengarten für Selbstversorger"
240 Seiten, 24,99 Euro
ISBN: 978-3-8338-2473-9
Gräfe und Unzer Verlag GmbH
2012
 
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