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Grill mit Fleisch und Gemüse (Bild:  colourbox.com)
 

Eine Kräuterspirale für den eigenen Garten

Frische Kräuter für die Küche aus dem eigenen Garten, wer hätte das nicht gern? Neben vielen Gemüsesorten können auch die unterschiedlichsten Kräuter im Garten angebaut werden. Mit einer Kräuterspirale lässt sich die große Vielfalt der Küchenkräuter im Garten an einem Platz vereinen. Doch beim Bau und bei der Bepflanzung gibt es Einiges zu beachten, damit die Freude an den Kräutern lange andauert.

Wie wird eine Kräuterspirale gebaut?
Eine Kräuterspirale sollte in vier Zonen eingeteilt sein:

  • Die Wasserzone im untersten Bereich: Hier gedeihen Brunnenkresse, Bachbunge und Wasserminze.
  • Die Feuchtzone, humusreich sonnig und feucht: Hier wachsen Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Schnittknoblauch, Luftzwiebel.
  • Die Normalzone im Halbschatten, humos, trocken: ideal für Melisse, Zitronenmelisse, Pimpinelle, Oregano und Ysop.
  • Die Mittelmeerzone, durchlässig, mager und trocken: Mittelmeerkräuter, Bergbohnenkraut, Thymian, Salbei, Majoran, Lavendel und Currykraut.


Eine Kräuterspirale ist ein Beet, das in die Höhe wächst. Die unterschiedlichen Standortansprüche verschiedener Kräuter können so auf kleinstem Raum erfüllt werden. Die Seitenwände der Spirale werden am besten mit Steinen befestigt. Diese speichern Sonnenwärme und geben diese nach und nach an die Pflanzen ab. Steine wie Feldsteine, Kalksandsteine oder Ziegelsteine eigenen sich für den sichtbaren Teil der Kräuterspirale. Die Zwischenräume zwischen den Steinmauern sollten etwa 60 Zentimeter breit sein.

Wer keine Kräuterspirale bauen möchte, kann auch mit vier Balkonkästen den unterschiedlichen Bedingungen der Pflanzen gerecht werden.
 

Worauf sollte man bei Steaks achten?

Steakfleisch sollte von einer üppigen, feinen milchigweißen Marmorierung durchzogen sein. Vermeiden Sie Fleisch mit einer nur minimalen oder bräunlich gelben Fetteinlagerung, denn das ist ein Zeichen für älteres, zähes Fleisch. Ebenso Stücke mit großen Fetteinschließungen. Das feine Fett schmilzt beim Grillen und macht das Steak saftig und aromatisch. Das Fleisch sollte eine helle Rosa- oder Rotfärbung aufweisen. Ist es dunkelrot oder bräunlich, stammt es möglicherweise von einem Milchrind und ist eher geschmackslos und zäh. Die Fleischoberfläche sollte feucht, aber nicht nass oder klebrig sein. Verpackte Steaks sollten deshalb nicht in zu viel Flüssigkeit liegen. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass das Fleisch tiefgekühlt und wieder aufgetaut wurde.
 
Das perfekte Steak: 7 Regeln
  • Zimmertemperatur annehmen lassen. Holen Sie die Steaks 15 bis 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank und lassen Sie sie Zimmertemperatur annehmen. Dadurch wird das Fleisch nach dem Grillen zart. Ein weiterer Vorteil: Zimmerwarmes Fleisch gart schneller als gekühltes und verliert dabei weniger Fleischsaft.

  • Einen dünnen Fettrand stehen lassen. Das bringt zusätzlichen Geschmack. Ein halber Zentimeter reicht dabei völlig aus, mehr Fett fördert dagegen die Flammenbildung beim Grillen.

  • Eine dünne Ölschicht verhindert, dass das Fleisch am Grillrost haften bleibt. Vorsicht: Ölen Sie nie den Grillrost ein, denn dann würde das Fleisch auf den heißen Metallstreben verbrennen und einen bitteren Geschmack annehmen.

  • Richtig salzen. 15 bis 30 Minuten vor dem Grillen sollten Sie das Steak salzen. Dann kann sich das Salz mit dem Fleischsaft vermischen und erzeugt so eine leckere Kruste während des Grillens. Salzt man zu früh, entzieht das Salz dem Fleisch Flüssigkeit. Am besten eignet sich hierfür grobes Meersalz, denn es löst sich nicht so schnell auf.

  • Nicht aus den Augen lassen. Die meisten Steaks benötigen weniger als 10 Minuten auf dem Grill. Zum Anbraten legt man das Fleisch über direkte starke Hitze. Anschließend wird das Steak je nach Dicke über direkter oder indirekter Hitze fertiggegrillt.

  • Keine Gabel verwenden. Fleischgabeln eigenen sich nicht, um Steaks zu wenden oder den Gargrad zu überprüfen. Durch das Einstechen tritt der Fleischsaft aus und das Steak wird trocken. Besser geeignet ist eine Grillzange.

  • Ruhen lassen. Die fertigen Steaks sollten drei bis fünf Minuten ruhen, wenn sie fertig sind. Dazu das Fleisch vom Grill nehmen. In dieser Zeit kann sich der Fleischsaft, der sich während des Garens im Kern gesammelt hat, wieder im gesamten Fleisch verteilen. Das Steak wird danach saftig.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 28.06.2012, 8:11 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast in der Sendung:

Dorothée Waechter, Gartenbau-Ingenieurin
Gerhard Brandt, Gärtner
Volker Hintz, Koch

Information

Literatur zum Thema:

Dorothée Waechter "Outdoor-Küchen. Im Garten kochen, grillen und genießen"
127 Seiten, 19,95 Euro
ISBN: 978-3-8354-0684-1
BLV Buchverlag GmbH & Co.KG
2010

Jamie Purviance "Weber's Steak. Die besten Grillrezepte"
144 Seiten, 14,99 Euro
ISBN: 978-3-8338-2285-8
Gräfe und Unzer Verlag GmbH
2011

Renate Hudak u.a. "Gartenschätze: Küchengarten für Selbstversorger"
240 Seiten, 24,99 Euro
ISBN: 978-3-8338-2473-9
Gräfe und Unzer Verlag GmbH
2012
 
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