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Schraubenzieher und Maßband (Bild:  colourbox.com)
Schraubenzieher und Maßband

Do it yourself

Kleine Reparaturen selbst gemacht

Der Wasserhahn tropft, die Tür klemmt und das Loch in der Tapete gehört auch ausgebessert – deswegen müssen Sie nicht gleich einen Handwerker rufen. service: zuhause verrät, wie Sie gekonnt bei gängigen Problemen selber Hand anlegen können.
 

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21.01.2013, 18:50 Uhr
Es spart nicht nur den teuren Fachmann, es macht auch Spaß, kleine Reparaturen in der Wohnung selbst in die Hand zu nehmen. Voraussetzung sind ein gut ausgestatteter Werkzeugkasten und etwas Mut für die, die sich zum ersten Mal als Heimwerker betätigen. Risse in der Wand oder tropfende Wasserhähne, für vieles gibt es eine unkomplizierte Lösung. service: zuhause-Experte Bauingenieur Ronny Meyer zeigt die wichtigsten Handgriffe und erklärt, worauf es beim Handwerkszeug ankommt. Hier ist vor allem Qualität gefragt.
 
Einfach für alle. Der neue Rundfunkbeitrag.
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Kleine Reparaturen

Video: Kleine Reparaturen selbst gemacht 25:02 Min
(© hr | service: zuhause, 21.01.2013)
In einfachen Arbeitsschritten und mit kostengünstigem Material aus dem Baumarkt können hässliche Stromkabel mühelos unter Putz gelegt werden, gerissene Fugen frisch verfugt und zugige Rollladenkästen wärmedämmend abgedichtet werden:

  • Der Rollladenkasten: Ein häufiges Problem ist, dass sich dort, wo der Rollladenkasten in der Wand verschwindet, mit der Zeit Risse in der Tapete bilden, weil der Deckel des Rollladens undicht geworden ist. Das ist nicht nur ungemütlich, es erhöht auch die Heizkosten und kann zu Schimmelbildung führen. Ein luftdichtes, stark haftendes und wärmedämmendes Spezialklebeband aus dem Baumarkt schafft schnelle Abhilfe. Das Klebeband kann direkt auf die Risse in der Tapete entlang des Rollladenkastens geklebt werden. Das Entscheidende ist, dass das Band nicht am Stück, sondern in kurzen Streifen aufgebracht wird und so, dass es später unsichtbar ist. Dafür wird das gestückelte Klebeband Zentimeter für Zentimeter vorsichtig angedrückt und die Schutzfolie nach und nach abgezogen. In den Ecken und am Übergang zum Fenster sollte besonders sorgfältig gearbeitet werden.

    Jetzt ist alles dicht und muss nur noch optisch aufgebessert werden. Hierfür wird ein Sperrholzbrett auf die Größe des Rollladendeckels zurechtgeschnitten. Dann werden Löcher für Blechschrauben gebohrt, mit denen die Platte an der Wand befestigt wird. Aber zuvor wird das Brett noch in der passenden Wandfarbe gestrichen.
    Diese einfache Lösung sieht nicht nur gut aus, sie verhindert vor allem, dass warme Luft nach außen dringt und kalte, feuchte Luft in die Wohnräume gelangt. Und sie ist kostengünstig: Das Speerholzbrett hat 7 Euro gekostet, 50 Meter Spezialklebeband 25 Euro und die Blechschrauben 4 Euro.
 
  • Ein Stromkabel unter Putz legen: Kabelkanäle können als Übergangslösung dienen, sind aber optisch keinesfalls perfekt. Hier heißt es: Mut zu Hammer und Meißel und Vorsicht mit dem Strom! Der sollte vor Beginn der Arbeiten ausgeschaltet sein.
    Ein einfacher Trick: Der Kabelkanal darf vorerst an der Wand verbleiben. Er dient als Führungsschiene, wenn in einem ersten Arbeitsschritt mit dem Hammer eine Fuge in den Putz gekratzt wird. Dann vorsichtig mit Hammer und Meißel den Kanal in die Wand klopfen. Ist der Schlitz fertig, kommt der alte Plastikkanal weg und das Kabel wird verlegt.Anschließend wird die Wand mit Spachtelmasse verputzt. Überschüssige Spachtelmasse kann mit einem feuchten Schwamm vorsichtig weggewischt werden. Das Ganze 5 Stunden austrocknen und anschließend mit der entsprechenden Wandfarbe übermalen. So fällt der Riss in der Tapete nicht auf. Auch diese Reparatur ist kostengünstig: Die Spachtelmasse kostet 8 Euro, der Spachtel 6 Euro und der Meißel 5 Euro.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 23.01.2013, 8:17 Uhr
 

Hintergrund

Zu Gast im Studio:

Ronny Meyer, Bauingenieur
 
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