Die Handhabung:
In Punkto Handhabung gibt es beim Aldi-Staubsauger nichts zu bemängeln, während das Gerät von Dirt Devil gleich in mehrfacher Hinsicht negativ auffällt. Er ist unhandlich, die Aufsätze lassen sich nur schwer austauschen, er kippt sehr schnell und auch der Kabeleinzug funktioniert nicht einwandfrei. Der Kärcher kann im Unterschied dazu Pluspunkte sammeln. Sein Klicksystem erlaubt ein einfaches Austauschen des Zubehörs, das Gerät lässt sich ohne großes Bücken bedienen. Und auch das Gerät von Miele überzeugt. Der Kabeleinzug macht keinerlei Geräusche, das Gerät lässt sich einfach drehen, es ist variabel einsetzbar und das Zubehör ist übersichtlich angeordnet.
Die Saugleistung:
Alle Geräte haben am Fuß eine Bürste, die sich schnell auf Laminat oder Parkett umstellen lässt. Auf Laminatboden läuft bei allen Geräten alles glatt. Schwieriger wird es, einen verkrümelten Teppich zu reinigen. Beim Dirt Devil bricht dabei sofort die Bürstenvorrichtung ab, und der Siemens-Staubsauger lässt sich nur mit Kraft bewegen. Im Vergleich dazu gehen das Miele-Gerät und der Aldi-Sauger sehr solide vor. Wirklich herausragend arbeitet nur der Kärcher. Mit geringem Kraftaufwand gleitet er mühelos über den Teppichboden. Auch die Bereiche hinter den Heizungsrohren lassen sich gut mit den Ersatzbürsten säubern.
Der Härtetest - Konfettibeseitigung:
Der Siemens-Staubsauger kann hierbei nicht überzeugen: In einer Zeit über anderthalb Minuten verteilt er das Konfetti eher, anstatt es zu beseitigen. Deutlich leistungsstärker und etwas schneller sind der Dirt Devil, der Aldi- und der Miele-Sauger. Und wieder überrascht der Kärcher: Er beseitigt das bunte Durcheinander in nur 48 Sekunden.
Das Ergebnis:
Einen soliden dritten Platz belegt der günstige Aldi-Sauger der Marke EiO, und Platz zwei geht an den S 8390 Eco Silence von Miele. Den ersten Platz belegt der handliche VC 6150 von Kärcher. Er ist sehr rückenfreundlich, hat aber mit 279,99 Euro auch einen stolzen Preis.