Schwarzwälder Schinken: Ohne Knochen über Tannenholzspänen geräuchert und wochenlang an der Luft gereift. Typisch mit schwarzer Schwarte und kräftigem Aroma.
Tiroler Bauernspeck: Ohne Knochen mit Salz eingerieben und langsam kalt geräuchert, beispielsweise über Wacholder. Später trocknet und reift der Schinken an der Luft oder in Weinkellern. Meist festes Fleisch; herb-würzig im Geschmack.
Parmaschinken: Darf nur rund um die italienische Stadt Parma hergestellt werden. Der Schinken wird nur leicht gesalzen und mindestens ein Jahr luftgetrocknet. Er schmeckt mild, etwas süßlich-nussig. Nur echt mit einer eingestempelten Krone.
San-Daniele: Luftgetrockneter Schinken aus Italien, dunkler als Parma, mild-nussig im Aroma. Wie beim echten Parma erkennbar am eingebrannten Siegel.
Serrano: Der Aufsteiger der letzten Jahre. Die spanische Spezialität wird bis zu zwei Jahre lang luftgetrocknet und entwickelt dabei ein sehr würziges, leicht nussiges Aroma.
Westfälischer Knochenschinken: Mit Knochen und Schwarte gepökelt, dann meist langsam bei niedrigen Temperaturen geräuchert. Zartes Fleisch mit herzhaftem Geschmack.
Keine "echten" Schinken, dafür besonders leicht:
Bündner Fleisch: Super fettarme, fein-würzige Spezialität aus der Schweiz. Ein Stück aus der Rinderkeule wird mit Salz und Gewürzen eingerieben, mindestens vier Wochen in Salzlake gelegt und später frei hängend drei Monate lang luftgetrocknet und gepresst.
Lachsschinken: Ebenfalls sehr mager. Der entbeinte Kotelettstrang vom Schwein wird leicht gepökelt, mild geräuchert und von einer dünnen Speckscheibe umhüllt
Die Rezepte aus der Sendung finden Sie
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