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 (Bild:  colourbox.com)

Privates Outsourcing

Zu viel Arbeit? Ein virtueller Assistent hilft

Viele kleine Aufgaben rauben Ihnen die Zeit? Privat wollen Sie eigentlich eine Weltreise planen, finden aber kaum Gelegenheit? Dann holen Sie sich doch Ihren eigenen virtuellen Assistenten.
 

Die "illegale" Geschichte

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18.01.2013, 15:15 Uhr
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Büro, surfen im Internet, gucken sich Filme an, shoppen online und derweil wird Ihre Arbeit trotzdem erledigt!

Klingt gut? Das hat sich ein IT-Angestellter in den USA auch gedacht. Er hat seine Arbeit kurzerhand nach China ausgelagert. Als das rauskam, wurde er sofort gekündigt.

Der IT-Fachmann hat für seine Arbeit eine sechsstellige Summe im Jahr verdient. Dem Chinesen, der seine Arbeit erledigt hat, hat er ein Fünftel davon gegeben.

Damit der die Codes entwickeln konnte, musste er ihm Zugang zum Firmennetzwerk geben. Und diese Zugriffe aus China sind irgendwann aufgefallen. So kam das raus. Und dem faulen, schlauen Mitarbeiter wurde gekündigt. Aber es gibt auch ganz legales und nützliches "privates Outsourcing".
 

Nützlich und völlig legal

In den USA ist das private Outsourcing mit virtuellen Assistenten schon länger bekannt. In Deutschland gibt es den Trend erst wenige Jahre. Julia Brötz hat die Agentur "Free Days" in Frankfurt gegründet. Sie sagt: "In Deutschland buchen sich die Leute meist einen Assistenten, weil sie sich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wollen. In den USA geht es tatsächlich um mehr Freizeit."
 

Das kann man alles buchen

Die Agenturen recherchieren für einen, machen Marktanalysen, betreuen Social Media Kanäle, bearbeiten Webseiten und vieles mehr - eben Dinge, die man am PC oder online, also virtuell, erledigen kann.

Kunden sind z.B. Kleinunternehmer, für die sich eine Festanstellung einer Assistentin nicht lohnt oder Unternehmen, die nur projektbezogen jemanden für's Onlinemarketing brauchen. Es gibt aber auch Privatleute, die die Agentur buchen, um eine Reise durch Südamerika oder das Zweitstudium zu planen!
 

Kosten

Es geht los bei sieben Euro pro Stunde und geht bis 30 Euro pro Stunde, je nachdem, wie viele Stunden man bucht und welche Aufgaben man erledigt haben will.

Spannender Fakt: Die Agenturen arbeiten viel mit gut ausgebildeten Müttern, die einfach eine flexible Arbeit brauchen, die sie auch von zu Hause aus erledigen können.
 

Hier finden Sie virtuelle Assistenten

www.free-days.de
www.mein-virtuellerassistent.com
www.strandschicht.de
 
Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 30.01.2013, 9:17 Uhr
 
 
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