Vitaminpräparate und Mineralstofftabletten haben das ganze Jahr über Hochkonjunktur. Dabei kann man den Bedarf ganz einfach über die Nahrung abdecken - wenn man weiß wie.
Klar ist, Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendig. Sie schützen den Körper vor so genannten freien Radikalen, stärken das Immunsystem und die Knochen. Ohne Vitamine wären viele unserer Körperfunktionen überhaupt nicht möglich. Unser Körper kann die Vitamine nicht oder nur in unzureichender Menge selbst herstellen. Deshalb müssen wir sie durch Nahrung aufnehmen. Es gibt zwei Gruppen von Vitaminen:
Fettlösliche Vitamine
befinden sich wie der Name schon sagt - in fetthaltigen Speisen. Bei einigen Vitaminen gibt es Vorstufen, so genannte Provitamine, die der Körper in die aktive Vitaminform umwandeln kann. Bei einer Überdosierung dieser Vitamine (wie z.B. Vitamin A, D, E und K) kann es zu schweren gesundheitlichen Störungen kommen.
Wasserlösliche Vitamine - wie z.B. Vitamin B1, B2, Vitamin C und Folsäure - stecken in der Regel in kohlehydratreichen Nahrungsmitteln. Diese Vitamine werden bei Überdosierung einfach mit dem Urin ausgeschieden. Wie viele Vitamine in unseren Lebensmitteln stecken, hängt auch davon ab, wie sie produziert und gelagert werden. Ein Salat, der tagelang in der Gemüsetheke im Supermarkt und anschließend im Kühlschrank liegt, hat kaum noch Vitamine.
Heinz Knieriemen "Vitamine, Mineralien, Spurenelemente. Gesund und fit mit Vitalstoffen. Ein kritischer Ratgeber"
168 Seitem 9,95
ISBN: 978-3-03800-249-9
AT Verlag, 2007
Renate Murscha "Vitamine und Mineralstoffe. Lebenswichtige Nährstoffe für Gesundheit und Wohlbefinden"
160 Seiten, 2,95
Gondrom Verlag, 2006
ISBN: 978-3-81122-740-8