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 (Bild:  colourbox.de)
Ein Schäfchen, zwei Schäfchen ...

Besser schlafen

Schäfchen zählen ist passé!

Sie kriegen nachts kein Auge zu? Wälzen sich stundenlang in den Schlaf? Wir haben die sieben besten Schlaf-Tipps für Sie zusammengestellt. Außerdem: Was Schnarchern wirklich hilft.
 

Schlaflos in den Kissen - Volkskrankheit Schlafstörungen

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Neidvoll schaut so mancher Erwachsene den Babys beim Schlafen zu. Die nämlich verschlafen scheinbar mühelos drei Viertel des Tages, dagegen wälzt sich in Deutschland jede zweite Frau und jeder vierte Mann schlaflos in den Kissen. Schichtarbeit, Stress, aber auch der schnarchende Ehepartner rauben vielen den Schlaf. Längst sind auch immer mehr Kinder betroffen.

Schlafstörungen machen krank
Wer aber nicht richtig schläft, der ist am nächsten Tag müde und schlapp, kann sich schlecht konzentrieren, die tägliche Arbeit und das Lernen fallen schwer. Auf Dauer ist chronischer Schlafmangel gesundheitsschädlich. Bereits nach einer Woche verschlechtert sich der Kohlenhydrat-Stoffwechsel, die Blutzuckerwerte und das Stresshormon Cortisol steigen an. Damit vergrößert sich das Risiko, an Übergewicht, Bluthochdruck oder Diabetes zu erkranken. Auch das Immunsystem leidet unter der fehlenden Ruhephase. Häufigere Infektionen und die Bildung von Tumoren sind die Folge. Weil auch die Zellerneuerung nur noch auf Sparflamme läuft, altern Menschen mit Schlafstörungen schneller.

Autorin: Eva Maria Siefert
 

Schlaf-Tipps für erholsamen Schlaf

Da das bekannte Schäfchen-Zählspiel bei den meisten Menschen nicht funktioniert, hier ein paar Tipps, damit Sie besser schlafen können:

  • 1. Ordnen Sie Ihren Tag! Unregelmäßige Tagesabläufe sind häufige Ursache von Schlafstörungen. Versuchen Sie deshalb, ihren Tagesablauf zu ordnen und immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen.

  • 2. Licht aus! Schlafzimmer abdunkeln, ggf. eine Schlafbrille verwenden.

  • 3. Ruhe! Gerade Menschen mit Schlafproblemen sind besonders hellhörig. Verwenden Sie Ohrstöpsel, wenn Sie Lärm und störende Geräusche nicht aus Ihrem Schlafzimmer verbannen können.

  • 4. Entspannen! Probleme und Stress nicht mit ins Bett nehmen! Versuchen Sie vor dem Einschlafen an schöne Dinge zu denken. Unterstützend helfen Ruhebilder oder Entspannungstechniken aus dem autogenen Training, der Muskelrelaxation nach Jacobsen, Qi Gong oder dem Yoga.

  • 5. Kein Essen vor dem Schlafengehen! Denn dadurch werden die Verdauung und der Kreislauf angeregt und Sie kommen nicht zur Ruhe. Die letzte Mahlzeit sollte drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

  • 6. Kein Gläschen in Ehren! Alkohol führt zu Durchschlafstörungen. Auch Nikotin ist ein Schlafkiller, weil es den Körper aktiviert.

  • 7. Pflanzen sind erlaubt! Denn sie wandeln verbrauchte Luft in frischen Sauerstoff um. Allerdings keine grüne "Schlafhölle", denn das stört die Entspannung.


Autorin: Eva Maria Siefert
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 18.01.2013, 13:38 Uhr
 

Information

Zu Gast im Studio:

Prof. Dr. Uta Meyding-Lamadé, Abteilung Neurologie3, Krankenhaus Nordwest, Frankfurt a.M.
Dipl.-Psych. Werner Cassel, Universitätsklinikum Gießen und Marburg
 
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