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 (Bild:  colourbox.de)
Mancher pfeift auf Regeln für den guten Umgangston.
 

Die Etikette bei Mann und Frau

Der Alltag gerade mit Kindern ist hektisch. Da zeigt sich, ob ein Paar höflich miteinander umgeht. Denn schon beim Morgengruß fängt gutes Benehmen an. Auch Worte wie Bitte und Danke gehören zum freundlichen Miteinander, auch nach langen Ehejahren. Es geht weniger um starre Regeln, als um gutes Benehmen, das von Herzen kommt.

Da hilft man sich gegenseitig gerne beim Tragen des Wasserkastens oder hält die Tür auf. Der Stärkere hilft dem Schwächeren. Je nach Situation kann das entweder die Frau oder auch schon mal der Mann sein. Olga P. zum Beispiel freut sich auch nach vielen Ehejahren noch über die kleinen Aufmerksamkeiten ihres Mannes. Für Ehemann Thomas P. steht fest: "Kleine Gesten soll man in der Ehe nicht vergessen, die zeigen dem anderen was er wert ist."
 
Lis Droste ist Management-Trainerin für Stil und Etikette. service: familie hat die Benimm-Expertin gefragt, was man heute unter "Etikette" versteht, und was es mit dem guten Ton auch innerhalb der Familie auf sich hat:

  • Zwar hat steife Etikette in der modernen Partnerschaft nichts zu suchen, aber je nachdem wie man Etikette definiert, gehören auf alle Fälle gegenseitige Rücksichtnahme, Achtung und Respekt, Wertschätzung und Höflichkeit dazu. Auf diese Dinge kommt es heute nach wie vor an.

  • Die guten Umgangsformen wollen gepflegt werden. Es ist wichtig auf gemeinsame Mahlzeiten und Kommunikation zu achten. Tischsitten sollten beachtet werden. Grundsätzlich gilt, man sollte so essen, dass es für den Anderen ästhetisch aussieht. Zu den guten Tischsitten gehört auch, dass man aufmerksam in der Kommunikation bleibt.

  • Geschenke sind Zeichen der Wertschätzung. Es ist gut, dass etwas geschenkt wird. Dann ist es auch nicht so tragisch, wenn man sich an das letzte Geschenk nicht mehr so genau erinnert, wie im Beitrag gesehen.

  • Der Ton macht die Musik. Und wenn es mal nicht so gut klappt mit dem guten Ton, darf man seinen Partner durchaus höflich darauf hinweisen. Beide Partner sollten vermeiden, die schlechten Angewohnheiten des anderen zu übernehmen.

  • Pünktlichkeit ist unter anderem ein Zeichen von Respekt. Wenn Unpünktlichkeit in einer Beziehung immer wieder vorkommt, ist das ein Ausdruck mangelnder Wertschätzung, weil sich der Partner auf eine Uhrzeit einstellt. Wenn er oder sie also öfter mit dem Abendessen wartet, ist es durchaus erlaubt, den Tisch vorzeitig abzuräumen, um der Enttäuschung Luft zu machen.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 18.01.2013, 13:37 Uhr
 

Information

Zu Gast im Studio:

Lis Droste, Management-Trainerin für Stil und Etikette
 
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