Aufregung, Hitze, heiße Getränke, scharfes Essen und schon geht es los mit dem Schwitzen. Das ist auch gut so, denn der Schweiß kühlt beim Verdunsten die Haut ab und schützt so den Körper vor Überhitzung. Schweiß ist übrigens auch wichtig für die Liebe. Er ist Teil unseres eigenen, unverwechselbaren Geruchs und der ist eben anziehend. Manchmal aber auch nicht.
Einfach für alle. Der neue Rundfunkbeitrag.
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Wann wird aus Geruch Gestank?
Die meisten der zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen unserer Haut sind wichtig für die Wärmeregulation. Sie sind mit wässrigem Sekret gefüllt, und das riecht fast nicht. In einigen etwas anders aufgebauten Drüsen schlummert jedoch ein dickflüssiger Geruchscocktail, der eigentlich sexy machen soll. Auf der Haut wird er von Bakterien zersetzt und was da übrig bleibt, kann auch mal weniger gut riechen. Besonders viele dieser Duftdrüsen finden sich in der Achselhöhle.
Und hier kommen Deos ins Spiel. Wie wirksam sie sind, testen Hersteller in umfangreichen Studien. Dabei geht es auch um die Haut-Verträglichkeit. Hierzu tragen Test-Personen Flieseinlagen oder schwitzen in der werkseigenen Sauna unter kontrollierten Bedingungen. Die benutzten Einlagen werden luftdicht verschlossen und dann kommen sie ins Spiel: Sogenannte "Sniffer", also Schnüffler. Sie bewerten die Einlagen geruchlich: Stinkt es, ist der getestete Wirkstoff durchgefallen.
Die Suche nach neuen Deo-Stoffen läuft unter Hochdruck. Denn bislang gibt es nur eine Handvoll wirksamer Substanzen, die zum Teil aber unerwünschte Nebenwirkungen haben können oder umstritten sind.