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 (Bild:  colourbox.de)
Betroffenen fällt es oft schwer, morgens in Schwung zu kommen.

Fünf Tipps für den Kreislauf

Das steckt hinter niedrigem Blutdruck

Niedriger Blutdruck gilt nicht als Krankheit. Betroffene haben aber sehr wohl mit Auswirkungen zu kämpfen, gerade bei Wetterschwankungen. Wie kann man den Blutdruck wieder in Schwung bekommen?
 

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17.06.2010, 18:50 Uhr
Morgens schlapp und müde? Es fällt schwer aufzustehen, und die Arbeit geht nur mühsam von der Hand? Häufige Ursache: Niedriger Blutdruck! Dann sind Sie einer von rund zwei Millionen Betroffenen in Deutschland. Viele behaupten zwar, niedriger Blutdruck sei gar keine Krankheit - Beschwerden kann es aber trotzdem geben.

Oft haben betroffene Menschen mit niedrigem Blutdruck sehr häufig Kopfschmerzen oder leiden an extremer Wetterfühligkeit. Doch was ist die Ursache, wenn die Blutdruckwerte im Keller sind. Ist es Veranlagung?
 
Einfach für alle. Der Rundfunkbeitrag.
Weitere Informationen erhalten Sie [hier].

So funktioniert unser Blutdruck

Video: So kommt der Kreislauf wieder auf Trab 4:09 Min
(© Hessischer Rundfunk, 18.06.2010)
Der Blutdruck entspricht der Druckwelle des Blutes in unseren Adern. Fortwährend pumpt das Herz eines Erwachsenen in 100.000 Schlägen täglich ca. 10.000 Liter Blut durch den gesamten Körper. In jedem Schlag gibt es zwei Phasen:

  • Das Zusammenziehen des Herzmuskels, in dem das sauerstoffreiche Blut in den Körper und sauerstoffarmes in die Lunge gestoßen wird.

  • Das Entspannen und Erweitern des Herzmuskels, in dem sauerstoffarmes Blut aus dem Körper und sauerstoffreiches Blut aus der Lunge nachfließen.
 
Während der ersten Phase ist der Blutdruck in den Adern am höchsten, während der zweiten am niedrigsten. Daher werden bei der Blutdruckmessung immer diese beiden Werte angegeben. Aufgebaut wird der Druck also vom Herzen, aber ebenso wichtig ist die Beschaffenheit der Blutbahnen. In engen Gefäßen ist der Fließwiderstand höher, so dass der Druck für die ja gleich bleibende Menge Blut gegenüber weiten Gefäßen steigt. Für die Weite der Gefäße ist ein kompliziertes Geflecht von Muskeln, Nerven und Botenstoffen verantwortlich. Natürlich ebenso die bekannten Kalkablagerungen, die innen auf den Gefäßwänden liegen.

Normalwerte
Für Erwachsene gelten 110 - 135 für den oberen systolischen Wert und 75 - 90 für den unteren diastolischen Wert als normal. Liegen beide Werte in diesem Bereich, ist die Kombination, beispielsweise 110 / 75 oder 135 / 75, nebensächlich. Die physikalische Maßeinheit für den Druck ist übrigens mmHg. Völlig unbedeutend für den Blutdruck ist übrigens das Alter. Die Normalwerte gelten gleichermaßen für Alt und Jung.
 
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Redaktion: anfi
Letzte Aktualisierung: 23.07.2013, 7:57 Uhr
 
 
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