Während der ersten Phase ist der Blutdruck in den Adern am höchsten, während der zweiten am niedrigsten. Daher werden bei der Blutdruckmessung immer diese beiden Werte angegeben. Aufgebaut wird der Druck also vom Herzen, aber ebenso wichtig ist die Beschaffenheit der Blutbahnen. In engen Gefäßen ist der Fließwiderstand höher, so dass der Druck für die ja gleich bleibende Menge Blut gegenüber weiten Gefäßen steigt. Für die Weite der Gefäße ist ein kompliziertes Geflecht von Muskeln, Nerven und Botenstoffen verantwortlich. Natürlich ebenso die bekannten Kalkablagerungen, die innen auf den Gefäßwänden liegen.
Normalwerte
Für Erwachsene gelten 110 - 135 für den oberen systolischen Wert und 75 - 90 für den unteren diastolischen Wert als normal. Liegen beide Werte in diesem Bereich, ist die Kombination, beispielsweise 110 / 75 oder 135 / 75, nebensächlich. Die physikalische Maßeinheit für den Druck ist übrigens mmHg. Völlig unbedeutend für den Blutdruck ist übrigens das Alter. Die Normalwerte gelten gleichermaßen für Alt und Jung.