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 (Bild:  colourbox.de)

Vorsorge und Therapie

Ärger mit dem Nachwuchs – Haarausfall!

Rund 100.000 Haare trägt jeder auf dem Kopf. Im Normalfall erneuert sich das Haar ständig von selbst. Deshalb ist es auch gar nicht tragisch, wenn wir Haare verlieren. Bis zu 100 Haare am Tag dürfen es beim Waschen und Kämmen sein, das ist ganz normal. Nicht normal ist es aber, wenn plötzlich die Haare büschelweise ausgehen.
 

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7.07.2011, 18:50 Uhr
service: gesundheit zeigt, welche Erkrankungen hinter Haarausfall stecken können, welche unterschiedlichen Formen es gibt und ob frei verkäuflichen Mittel wie Pillen und Shampoos wirklich helfen können.
 
Einfach für alle. Der Rundfunkbeitrag.
Weitere Informationen erhalten Sie [hier].

Hilfe Haarausfall - Der Fall Kerstin S.

Schöne füllige Haare sind ein Schönheitsideal. Aber wenn die Haare dünner werden und zu Hunderten ausfallen, dann leidet das Selbstbewusstsein ganz gewaltig. Wie bei Kerstin S. aus Oppenheim. Bei der 45-jährigen Lehrerin begannen die Probleme mit ihren Haaren schon im Alter von 25 Jahren. Beim Bürsten ihrer damals langen und vollen Haarmähne hatte sie plötzlich viele Haare in der Bürste. Anfangs dachte sie, das sei nur vorübergehend, doch die Haare wurden immer dünner. Die Lehrerin ist verunsichert, vor allem nach dem Waschen fällt ihr der Haarverlust besonders auf. Innerhalb von Monaten wird aus ihrer lockigen Traummähne dünnes, fusseliges Haar. Dazu zeigen sich leichte Geheimratsecken an der Stirn.
 
Odyssee bei Ärzten und Heilpraktikern

Kerstin S. sucht Rat bei ihrem Frauenarzt, der rät ihr, Hormone einzunehmen. Damals, mit Mitte zwanzig, lehnt sie das ab. Sie lässt sich deshalb bei ihrem Hausarzt gründlich durchchecken, findet aber nichts, was den Haarausfall erklären könnte. Ihr Arzt schickt sie zur Schilddrüsenuntersuchung beim Radiologen, doch auch ihre Schilddrüse ist völlig in Ordnung. Der Arzt rät ihr allerdings zu einem Haarwasser mit dem Wirkstoff Alfatradiol. Der Wirkstoff ist chemisch dem weiblichen Sexualhormon Estradiol ähnlich und muss täglich in die Kopfhaut einmassiert werden. Kerstin S. tut das über Monate täglich, doch der Haarausfall wird nicht besser. Als nächstes geht sie zum Heilpraktiker, der glaubt, ein Pilz in ihrem Darm sei die Ursache. Sie lässt sich behandeln, der Haarausfall bleibt.
 
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Redaktion: nago / anfi
Letzte Aktualisierung: 18.01.2013, 14:20 Uhr
 

Hintergrund

Gast im Studio:

Dr. Dagmar Wenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde, Homöopathie, Ernährungs- und Sportmedizin

Kontakt

Adressen:

Alopecia Areata Deutschland e.V.
Postfach 10 01 45
47701 Krefeld
Tel: 01805/ 786006 (14 ct./Min. aus dem Festnetz)
Fax: 02151/ 6535 453
Internet: www.kreisrunder
haarausfall.de
Mail: kreisrunder
haarausfall@web.de

Haarsprechstunde Marburg
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Universitätsklinikum Gießen Marburg
Standort Marburg
Baldingerstraße
35043 Marburg
Tel.: 06421/ 58 66280
Fax: 06421/ 58 62902
Internet: www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_hau/index.html

Information

Literatur zum Thema:

Ruth Knaak "Der kreisrunde Haarausfall: Eine geglückte Therapie gegen die rätselhafte Krankheit Alopecie"
16,50 Euro, 180 Seiten
Verlag Ennsthaler
ISBN: 978-3850687898
Oktober 2009

Jenny Latz "Wirksame Hilfe bei Haarausfall: Ursachen erkennen, Lösungen finden"
14,95 Euro, 180 Seiten
Trias Verlag
ISBN: 978-3830434108
August 2007

Brigitte Hamann "Haarausfall natürlich heilen. Das Geheimnis schöner und gesunder Haare"
16,95 Euro, 256 Seiten
Kopp Verlag
ISBN: 139783942016063
November 2009
 
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