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Kleiner Ratgeber für die Hochzeit

So wird der schönste Tag perfekt!

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Wenn Sie schon einmal verheiratet waren:

  • Personalausweis/Reisepass
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern. Falls die Eltern nach 1958 in Westdeutschland oder nach dem 03. Oktober 1990 in den neuen Bundesländern geheiratet haben. Kostenpunkt 8 €
  • Aufenthaltsbescheinigung des Meldeamtes des Wohnortes. Die Urkunde sollte nicht älter als acht Tage sein
  • Geburtsurkunde, falls einer oder beide Partner nicht in Deutschland geboren sind
  • Falls einer oder beide Partner in Ostdeutschland geboren oder als Kind adoptiert wurden, benötigt man eine Abstammungsurkunde vom Geburtsstandesamt
  • Das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk oder eine Sterbeurkunde des letzten Ehepartners. Das gilt für alle vorherigen Ehen
  • Im Fall einer vorherigen Lebenspartnerschaft, muss ein Nachweis der Auflösung vorliegen
  • Eine Heiratsurkunde wird benötigt, wenn die letzte Eheschließung vor dem 02.10.1990 in den neuen oder bis zum 31.12.1957 in den alten Bundesländern stattgefunden hat. Kostenpunkt 7 €
  • Eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der letzten Eheschließung ist notwendig, wenn die letzte Eheschließung nach 1958 in Westdeutschland stattgefunden hat
 

Welche Unterlagen müssen für die Kirche vorliegen?

Für die kirchliche Trauung müssen beim Pfarrer der Personalausweis, die Urkunde der standesamtlichen Trauung und der Taufschein vorliegen. Den Taufschein erhält man beim Pfarramt der Gemeinde. Zudem wird in der Regel verlangt, dass das Paar Mitglied der Kirche ist. Falls einer der Partner aus der Kirche ausgetreten ist oder schon einmal kirchlich verheiratet war und geschieden wurde, sollte man trotzdem mit dem Pfarrer reden. Die Kirche ist liberaler geworden und traut oft auch diese Paare.

Die kirchliche Trauung ist an sich kostenlos, es werden aber Geldspenden vom Brautpaar in Höhe von mindestens 25 € erwartet. Der Organist sollte ein Trinkgeld von ca. 40 € erhalten. Der Termin für die Hochzeit wird im Pfarramt der Kirche, in der geheiratet werden soll, angemeldet. Vor der Trauung treffen sich das Brautpaar und der Pfarrer zu einem Trau-Gespräch, in dem der Trau-Spruch sowie der Ablauf des Gottesdienstes besprochen werden. Wichtig ist, dass man rechtzeitig den TrauSpruch, die Fürbitten (bei katholischen Trauungen) und die Lieder für den Gottesdienst aussucht und festlegt.
 

Welche Möglichkeiten gibt es bei der Namensführung?

Jedes Paar kann sich für einen gemeinsamen Familiennamen entscheiden. Das ist entweder der Nachname der Frau oder des Mannes. Kinder tragen automatisch denselben Namen wie ihre Eltern. Genauso kann aber auch jeder Partner seinen Nachnamen nach der Hochzeit behalten. Gehen Kinder aus der Verbindung hervor, können diese den Familiennamen der Mutter oder des Vaters annehmen. Als dritte Möglichkeit kann ein Partner einen so genannten Begleitnamen führen. Zum Beispiel heißt die Frau Müller, der Mann Schneider. Ein Partner kann sich für einen Doppelnamen - also für Schneider-Müller oder Müller-Schneider - entscheiden. Der andere trägt den Familiennamen, den auch künftige Kinder bekommen.
 
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Redaktion: anfi
Bild: © colourbox.de
Letzte Aktualisierung: 17.01.2013, 14:45 Uhr
 

Information

Zu Gast im Studio:

Friederike Mauritz, Hochzeitsplanerin
Anne Rahn, Gärtnerin
 
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