Süß! Beim Anblick von Tierbabys fällt das Rechnen schwer.
Haustiere können ein Menschenleben enorm bereichern - doch dieser Zugewinn hat auch seinen Preis: Die Haltung von Bello, Mietze, Coco & Co. ist mitunter richtig teuer. Nicht immer sind sich ihre Halter bei der Anschaffung darüber im Klaren.
Ein Hundeleben beispielsweise schlägt nach einer Berechnung des Deutschen Tierschutzbundes mit 12.000 Euro Ausgaben zu Buche ein Durchschnittswert.
Wer dem Betteln der Kinder - "Mutti, ich will ein Haustier" - nachgibt, muss also, je nach Art, Rasse und Größe des neuen Lieblings, über die Jahre mitunter den Gegenwert eines Kleinwagens anlegen. Oder noch mehr.
Größere Tiere - größere Kosten
"Ein größerer Hund ist natürlich immer viel teurer als ein kleiner", erklärt Tierärztin Dr. Maike Höch aus Frankfurt. Doch auch für ein Katzenleben müssen im Schnitt 9.000 Euro bezahlt werden.
Bei der Anschaffung gilt es zu überlegen: Wo kommt mein zukünftiges Tier her? "Hunde beim Züchter kosten schnell 1.000 Euro und mehr", so Dr. Höch. Für ein Tier aus dem Tierheim fällt dagegen nur ein "Obulus" an, der die Kosten des Tierheims abdeckt.
Kein Internet-Kauf
Ganz abzuraten sei vom Hundekauf im Internet: "Hier", so Höch, "bekommen Sie oft sogenannte 'Dumper'. Oder bösartig gesagt: einen Hund vom Schnäppchentisch."
Dabei handelt es sich in vielen Fällen um Tiere mit großen Problemen. "Die häufig kranken Hunde kommen meist aus "Massenvermehrungen aus dem Osten."
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