Woher kommen Rhododendren und welche Standortansprüche stellen sie?
Hauptsächlich kommen Rhododendren in Südostasien, das heißt in China, im Himalaja, in Japan, Korea, aber auch in Nordostasien, Kleinasien, dem Kaukasus und in den Alpen Europas sowie in den Küstenlagen Nordamerikas vor.
Alle Verbreitungsgebiete sind relativ feuchte Standorte, an denen mehr Niederschlag fällt als verdunstet. Rhododendren brauchen daher bestenfalls einen Standort, an denen hohe Luftfeuchtigkeit herrscht oder einen immer gut gegossenen Boden. Der Boden, in dem man sie pflanzt, sollte möglichst sauer sein. Sie gedeihen bei einem pH-Wert von bis zu 6,0; also nicht in kalkhaltigen Böden. Seine vielen feinen Wurzeln liegen dicht unter der Erdoberfläche. Diese sollte daher neben dem gewünschten Säuregrad vor allem locker, wasser- und luftdurchlässig, humos und stets frisch sein. Staunässe vertragen Rhododendren überhaupt nicht.
Das bedeutet für viele Gartenbesitzer zunächst einmal ein wenig Vorbereitungszeit, bis man die exotischen Bewohner in seinen Garten einziehen lassen kann.
Was ansonsten den Standort angeht, sollte der Rhododendron nicht in praller Sonne stehen. Die Feuchtigkeit, die er braucht, verdunstet sonst zu schnell. Ein reiner Schattenplatz lässt den Rhododendron allerdings auch nur kümmerlich wachsen. Bäume, die keine flachen Wurzeln haben, schützen ihn ausreichend vor starker Sonne und Wind. Die Äste des Rhododendrons brechen nämlich leicht. An offenen, ungeschützten Plätzen kann man den Windschutz, der für die meisten Rhododendren-Sorten wichtig ist, auch durch eine Hecke oder größere Begleitpflanzen schaffen.