Was ist bei der Pflege von Rhododendren wichtig?
Gerade weil die Wurzeln der Rhododendren so weit oben liegen, ist es hier schwierig, Unkräuter zu entfernen, ohne dem Wurzelwerk zu schaden. Deswegen ist es wichtig, dass vor dem Einpflanzen hartnäckige Unkrautwurzeln von Quecke, Giersch und Ackerweide vollständig entfernt werden.
Ansonsten ist eine gute Maßnahme gegen Unkraut immer eine Mulchschicht. Es eignen sich beispielsweise Falllaub von anderen hartlaubigen Baumarten, Torf oder geschredderte Zweige und Äste.
Mulchen ist für den Rhododendron wichtig, weil dadurch die Feuchtigkeit länger im Boden bleibt und für eine ausgeglichene Temperatur im Boden sorgt. Außerdem verkrustet die Bodenoberfläche nicht, sodass der Boden immer wasserdurchlässig bleibt. Zuletzt bereichert die langsam verrottende Mulchschicht das Bodenleben mit den nach und nach freigesetzten Nährstoffen.
Die Stärke der Mulchschicht hängt von der Größe der Pflanze ab. Großwüchsige Sorten können bis zu 10-15 cm vertragen, kleineren Japanische Azaleen zum Beispiel reicht eine 3-5 cm dicke Schicht.
Was den Wasserbedarf angeht, ist es für Rhododendren wichtig, dass sie in einer feuchten Umgebung stehen. Vor allem direkt nach dem Einpflanzen muss die junge Pflanze gut mit Wasser durchtränkt werden. Bis sie gut angewachsen ist, sollte man sie dann regelmäßig, an heißen Tagen täglich, gießen.